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Frauenkondom

frauenkondom

Das Kondom für die Frau ist ein Gummischlauch von 17 bis 18 Zentimetern Länge mit zwei Ringen, welches vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt wird. Der latexfreie Schutz verhindert, dass Spermien in die Scheide gelangen. Zudem bietet das Verhütungsmittel Schutz vor einer Ansteckung mit HIV bzw. AIDS und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

Was bewirkt das Frauenkondom?

Gleiches Verhütungsrecht für alle? Bei Kondomen trifft das sogar zu. Das Präservativ gibt es nicht mehr nur für Männer, sondern auch für Frauen. Das bislang einzige Frauenkondom auf dem Markt ist das Femidom. Man erhält es in der Apotheke oder in Online-Shops.

Die Funktionsweise ist einfach und ähnlich wie bei Präservativen für Männern. Eine dünne Polyurethan-Hülle, die mit Gleitmittel befeuchtet ist, soll den Spermien den Weg zur Eizelle versperren.

Zudem ist dank des Präservativs kein direkter Kontakt zwischen den beiden Geschlechtsorganen möglich, wodurch es auch gegen sexuell übertragbare Krankheiten schützt.

Wie wird das Frauenkondom angewendet?

Das Femidom wird vor dem Geschlechtsverkehr eingeführt. Hierfür wird der kleine Ring, welcher sich im geschlossenen Teil des Präservativs befindet, zusammengedrückt und eingeführt. Der grosse Ring verbleibt ausserhalb am Eingang der Scheide. Während des Einführens des Penis sollte der äussere Ring festgehalten werden, sodass das Präservativ nicht verrutschen kann und der Penis neben dem Präservativ gleitet. Sobald das Frauenkondom einmal herausgezogen wurde, darf es auf keinen Fall wiederverwendet werden. Solange es sich noch in der Scheide befindet, kann es auch mehrmals verwendet werden. Nach der Anwendung sollte das Femidom verknotet werden und im Restmüll entsorgt werden.

Tipps bei der Anwendung
Damit der Penis geschmeidiger eindringen und sich bewegen kann, kann man den Penis mit wasserlöslichen Gleitgel bestreichen. Dadurch wird das Risiko reduziert, dass der Penis das Frauenkondom herauszieht. Zusätzlich ist es möglich, ein spermienabtötendes Mittel zu verwenden, um den Schutz zu erhöhen.

Einlegen kann man das Frauenkondom bis zu zehn Stunden vor dem Geschlechtsverkehr. Danach sollte es aber nicht mehr lange in der Vagina verbleiben.

Das Frauenkondom richtig entfernen

Genauso einfach wie die Anwendung dieses Verhütungsmittel ist auch die Entfernung des Frauenkondoms. Nach dem Geschlechtsverkehr sollte die offene Seite zugedreht werden, damit es anschliessend herausgezogen werden kann. Am besten man dreht das Präservativ ein- bis zweimal um die eigene Achse, damit keine Samenflüssigkeit in die Vagina gelangen kann.

Wie sicher ist dieses Verhütungsmittel?

Das Frauenkondom hat einen Pearl-Index von 5 bis 25. Dieser Wert bedeutet, dass von 100 Frauen, die das Frauenkondom ein Jahr lang verwendet haben, sind 5 bis 25 Frauen ungewollt schwanger geworden.

Der Pearl-Index bei Männerkondomen liegt bei 2 bis 12. Warum es diesen Unterschied gibt, ist zurzeit nicht abzuklären. Laut Vermutungen resultiert der hohe Wert an Anwendungsfehler. Typische Fehler sind zum Beispiel, dass das Präservativ in die Scheide rutscht, beschädigt ist oder beim Herausnehmen das offene Ende nicht zugedreht wird, wodurch Samen in die Scheide gelangen.

Tipps

Sollte es passieren, dass das Verhütungsmittel reisst, was sehr selten vorkommt, ist es möglich, innerhalb von drei Tagen die „Pille danach“ zu nehmen. Wer ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer HIV positiver Partnerin bzw. HIV positiven Partner hatte, kann zur Sicherheit HIV-Medikamente einnehmen.

Auch beim Femidom muss das Verfallsdatum beachtet werden und das Präservativ für die Frauen sollte auch vor spitzen Gegenständen geschützt werden.

Für wen ist das Femidom geeignet?

Dieses Verhütungsmittel ist ideal für alle, die einen neuen Partner haben, den sie noch nicht so gut kennt. Zudem ist es geeignet für alle die häufig wechselnde Sexualpartner haben oder bei Partner, die kein Präservativ verwenden wollen. Zudem ist das Femidom für alle Frauen geeignet, die eine Latexallergie haben, denn es ist aus Silikon gefertigt.

Wie viel kostet das Frauenkondom?

Auf den ersten Blick scheinen diese Präservative nicht so viel zu kosten. In der Apotheke oder in Online-Shops bekommt man ein Dreierpack für CHF 15.90. Allerdings lässt sich dieses Verhütungsmittel nur einmal anwenden, wodurch sich die Kosten schnell summieren. Zum Kostenvergleich sollte gesagt werden, dass 10 Kondome für Männer rund 15 Franken kosten.

Was sind die Vorteile dieses Verhütungsmittel?

Ein Frauenkondom ist zwar im Vergleich zur Anti-Baby-Pille, Spirale und Co. nicht ganz so sicher. Wer aber keine Hormone zuführen möchte oder keinen festen Sexualpartner hat, sollte sich für diese Verhütungsmethode entscheiden. Darüber hinaus ist es das einige Verhütungsmittel, mit dem sich Frauen aktiv gegen sexuell übertragbare Krankheiten schützen können.

Da dieses Verhütungsmittel aus Silikon bestehen, können es auch Frauen anwenden, die eine Allergie gegen Latex haben. Im Gegensatz zu normalen Präservativen kann man das Femidom mehrere Stunden vor dem Geschlechtsverkehr einführen. Das macht den Sex etwas planbarer und man muss nicht unterbrechen, um das Verhütungsmittel einzulegen. Doch auch für Männer hat das Frauenkondom einen grossen Vorteil – es passt so gut wie immer. Egal wie gross, klein, dick oder schmal der Penis ist, das Präservativ passt zu jeder Grösse.

Was sind die Nachteile dieses Verhütungsmittel?

Der grösste Nachteil ist die geringere Sicherheit. Nebenwirkungen sind bislang noch nicht bekannt, da keine Hormone oder andere Substanzen zugeführt werden und das Verhütungsmittel aus einem antiallergenen Material produziert wird. Zudem ist das Femidom deutlich teurer als Kondome für den Mann. Ein weiterer Nachteil ist es auch, dass das Femidom beim Akt verrutschen kann. Viele Paare finden die Handhabung auch etwas störend beim Liebesspiel. Weshalb es wichtig ist, das Femidom rechtzeitig einzuführen.

Vor- und Nachteile auf einen Blick

Vorteile

  • Gleichzeitiger Schutz vor ungewollter Schwangerschaft und sexuell übertragbarer Krankheiten.
  • Es kann schon mehrere Stunden vor dem Akt eingeführt werden.
  • Das Femidom kann während der Stillzeit angewendet werden.
  • Das Frauenkondom greift nicht in den Organismus ein.
  • Nebenwirkungen sind derzeit nicht bekannt.

Nachteile

  • Das Femidom ist meist nur online oder in einigen wenigen Apotheken erhältlich.
  • Die Handhabung des Frauenkondoms bedarf etwas Übung.

Wer unsicher ist, sollte sich beraten lassen

Wer darüber nachdenkt, dieses Verhütungsmittel zu verwenden, sollte sich bei seinem Arzt oder einer Beratungsstelle beraten lassen. Dort wird die richtige Anwendung besprochen und man kann sich darüber informieren, wie man das Verhütungsmittel mit einem spermiziden Gleitgel kombinieren kann.