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Sexsucht - wenn Sex zwanghaft wird

sexsucht

Wer viel Sex hat, ist nicht gleich sexsüchtig, jedoch kann eine Sexsucht nicht bei Menschen ausgeschlossen werden, welche viel Sex haben, ohne dabei Kontrolle darüber zu besitzen. Hinter der Sexsucht verbirgt sich tatsächlich eine Krankheit, welche du ernst nehmen solltest, denn diese kann Betroffenen das Leben schwer machen. Es besteht meist gar keine Kontrolle mehr über das Sexualverhalten und das zwanghafte Gefühl, Sex haben zu müssen, steht im Vordergrund. Doch, wer sexsüchtig ist, hat viele Chancen, die Sucht nach Sex wieder abzulegen und zu einem normalen Sexualverhalten zurückzugelangen.

Sexsucht hat keine eindeutige Definition

Die Sexsucht kann nicht klar definiert werden, denn es kann kein eindeutiger Zeitpunkt genannt werden, ab welchem eine Sexsucht vorliegt: Nur, weil du dich beim Sex einmal nicht ganz unter Kontrolle hast, weil du so von deinen Gefühlen überwältigt bist, bist du nicht gleich sexsüchtig. Wirklich herausbilden lässt sich die Sexsucht allerdings unter Betracht der Kontrolle über das eigene Sexualverhalten: Wer sein eigenes Sexualverhalten nicht mehr kontrollieren kann, kann als sexsüchtig eingestuft werden. Typischerweise haben Betroffene eine hohe sexuelle Aktivität: Sie haben besonders häufig Sex, steigern die Häufigkeit immer weiter und brauchen meist auch immer intensiveren Sex. Typischerweise tritt eine Sexsucht auch bei Menschen auf, welche sich innerlich leer oder einsam fühlen beziehungsweise Zweifel an sich selbst zeigen. Sexsüchtige Menschen möchten diese Emotionen in der Regel durch den kurzzeitigen Sex überlagern. Darunter leiden dann allerdings wie bei anderen Süchten andere Lebensbereiche.

Häufigkeit der Sexsucht

Wird nach Schätzungen gegangen, so ist jede 15. Person sexsüchtig. Dies wären allein in Deutschland schon einige hunderttausende Personen. Bei Männern tritt die Sexsucht in der Regel etwas häufiger auf als bei Frauen. Dennoch gibt es auch eine Vielzahl an Frauen, welche sexsüchtig sind. Die meisten Personen sind sich allerdings gar nicht darüber bewusst, dass sie an einer Sexsucht leiden. Probleme ergeben sich auch dadurch, dass die Anzahl der Personen mit Sexsucht immer weiter steigt. Das liegt unter anderem an grösseren sozialen Konflikten und Spannungen, Pornografie und weiteren Faktoren. Sexsucht tritt also gar nicht so selten auf, wie du denkst.

Verschiedene Auslöser

Ausgelöst werden kann eine Sexsucht durch die verschiedensten Faktoren, welche je nach der Lebenssituation unterschiedlich auf Menschen einwirken können. Ausgelöst wird eine Sexsucht somit teilweise durch Störungen im Gehirnstoffwechsel. Diese hängen vor allem mit den Hormonen Dopamin und Serotonin zusammen. Liegt hier eine Fehlproduktion vor, so kann dies Sexsüchte auslösen. Häufig wird Sexsucht auch durch Probleme der Bindung in Beziehungen ausgelöst. Wer sich nur schwer binden kann oder auf eine Beziehung einlassen kann, hat in der Regel mehrere Sexualpartner. Dies wiederum kann dazu führen, dass sich eine sexuelle Sucht bemerkbar macht. Sehr häufig stellt auch Pornografie einen Auslöser für eine Sexsucht dar.

Das liegt daran, dass in der heutigen Zeit immer mehr Möglichkeiten geboten werden, Pornografie zu konsumieren. Dies sorgt dafür, dass die verschiedensten Fantasien durch die Pornografie ausgelegt werden und diese immer weiter ins Extreme gerückt werden. Genauso wird in einem immer jüngeren Alter angefangen, Pornografie zu konsumieren. So kann sich von Anfang an schon eine Sexsucht bilden. Des Weiteren können bestimmte Lebenskrisen den Auslöser einer Sexsucht darstellen. Wer traumatische Erfahrungen macht oder unter grossem Stress steht, entwickelt oftmals depressive Tendenzen, welche wiederum durch eine Sucht wie die Sexsucht versucht werden, auszugleichen. In Extremfällen können sogar sexuelle Missbrauche zu einer Sexsucht führen. Dies ist jedoch äusserst selten der Fall.

Diese Symptome zeigen sich oftmals

Es gibt verschiedene Symptome für eine Sexsucht, welche nicht zwingend auftreten müssen und somit auch nicht immer für eine solche Sucht sprechen. Treten diese Symptome auf, so sollte einer möglichen Sexsucht jedoch in jedem Fall nachgegangen werden. Besonders häufig macht sich eine Sexsucht durch sexuelle Fantasien bemerkbar, welche den Grossteil des Tages einnehmen und aktiv vom Alltag beziehungsweise dem Arbeitsalltag abhalten. Dies kann sogar soweit führen, dass bestimmten Verpflichtungen des Alltags nicht mehr nachgekommen werden kann. Direkt damit zusammenhängend ist meist auch der exzessive Konsum von Pornografie, welcher sich bei einer Sexsucht bemerkbar macht. Dieser kann ebenfalls mehrere Stunden täglich einnehmen und wiederum mit einer sehr häufigen Masturbation zusammenhängen. Diese steht daher ebenfalls für eine Sexsucht. Genauso kann sich die Sucht nach Sex dadurch zeigen, dass die Sexualpartner häufig gewechselt werden. Hier kann es genauso gut zum häufigeren Aussuchen von Prostituierten kommen, um die sexuellen Bedürfnisse zu erfüllen. Generell fallen all die hier erwähnten Symptome unter das zwanghafte Ausleben von Sexualfantasien, welches massgeblich für Sexsucht steht. Wer sexsüchtig ist, zeigt nicht selten auch ein gestörtes Sozialverhalten, welches nicht der Norm entspricht. Es kann teilweise auch ein regelrechter Verlust der Realität vorliegen.

Sexsucht und die Risiken, welche mit dieser entstehen

Sexsucht kann einige - teils schwere Folgen mit sich ziehen. Diese können sich zum einen im sozialen Umfeld bemerkbar machen: Sobald sich die Sexsucht vollständig ausprägt, wird dem sozialen Umfeld gegenüber meist weniger Interesse gezeigt. Dies wiederum führt dazu, dass dieses langsam verschwindet. Zum anderen kann es auch zu psychischen Probleme kommen, denn wie bei jeder anderen Sucht, besteht bei der Sexsucht ebenfalls häufig ein Gefühl der Leere und Einsamkeit, welches sogar zu depressiven Gefühlslagen führen kann. Es entstehen ausserdem auch körperliche Risiken mit der Sexsucht: Wer sexsüchtig ist, wechselt nämlich häufig seine Sexualpartner und setzt sich somit auch einem höheren Risiko aus, sich mit Sexualkrankheiten anzustecken. Kondome sind bei sexsüchtigen Personen also noch wichtiger als bei Personen mit einem normalen Sexualverhalten. In jedem Fall sollte bei häufig stattfindendem Geschlechtsverkehr mit verschiedenen Sexualpartnern natürlich ein Kondom im Spiel sein.

Diagnose der Sexsucht

Eine Diagnose erfolgt vor allem anhand der Abwägung verschiedener Symptome und Verhaltensmerkmale. Es wird also in jedem Fall ein psychologischer Test durchgeführt, denn mit diesem lassen sich erste Verhaltensmuster erkennen. Neben psychischen Ursachen werden auch körperliche Ursachen und neurologische Ursachen untersucht. Daher erfolgt eine professionelle Diagnose auf eine Sexsucht in der Regel bei mehreren Fachleuten.

Der Sexsucht entfliehen

Sobald die Diagnose der Sexsucht erfolgt, können unterschiedliche Gegenmassnahmen ergriffen werden. Zum einen kann dabei in professionelle Behandlungsmöglichkeiten von aussen unterschieden werden. Dazu zählt beispielsweise die Psychotherapie, welche bei einer Sexsucht häufig angewendet wird. Die Einnahme von Medikamenten wie Antidepressiva kann ebenfalls darunter gezählt werden. Diese erfolgt aber nur bei schweren Fällen der Sexsucht. Zum anderen kann in die Massnahmen unterschieden werden, welche vom Partner getroffen werden können, sofern du dich in einer Beziehung befindest und den Verdacht hast, sexsüchtig zu sein. Partner können in jedem Fall auf Anzeichen achten, welche die Sexsucht in der Partnerschaft begründen. Dazu können beispielsweise Sex ohne Lust, Sex als Belohnung oder Versuche der sexuellen Kontrolle des Partners zählen. In den meisten Fällen bedarf es professioneller Hilfe, um einer Sexsucht zu entfliehen, denn nur sehr schwer lässt sich diese selbst behandeln.