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    <updated>2026-09-04T19:03:48+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Das Interview mit ExpertenTesten.de</title>
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                  Wir haben uns sehr über die Interview-Anfrage von ExpertenTesten.de gefreut und bedanken uns für die grossartige Zusammenarbeit. Durch ein Interview wollten sie mehr über unseren Onlineshop und unsere Produkte erfahren. Nachfolgend könnt Ihr das Interview lesen und hoffen euch dabei ein paar interessante Fakten über uns zu liefern.    
 Bitte stellen Sie uns den CondomShop.ch kurz vor. Seit wann gibt es Ihren Onlineshop und auf welche Produkte sind Sie spezialisiert? 
 Das Interview mit Irene Grether vom CondomShop.ch OnlineshopMeinen Online-CondomShop habe ich bereits Ende 1999 – also noch im letzten Jahrtausend ? – erstellt. Erst nur mit Kondomen und Gleitgels, es gab damals in der Schweiz noch keinen Onlineshop dafür. In den Verkaufsläden war das Angebot eher bescheiden, in meinem Shop fanden die Kunden ein umfassendes Angebot. Für Viele war der Einkauf von Kondomen immer noch peinlich, vor allem, wenn man gerne etwas Spezielles (gerippt, feuchter, dünner, stärker usw.) wünschte.    Die ersten Jahre war es noch relativ ruhig, ich hatte verschiedene Projekte am Laufen. Ich entschied mich dann, meinen Fokus auf diesen Shop zu setzen, diesen seriös und gut zu betreuen und grösser werden zu lassen! Hauptanliegen ist und bleibt eine gute Kundenbeziehung, absolute Diskretion, gute Markenartikel zu adäquaten Preisen, schneller und zuverlässiger Versand.    Der CondomShop ist ein Familienbetrieb, der mit viel persönlichem Engagement betrieben und betreut wird! Wir sind stolz, uns in der Schweiz gut etabliert zu haben. 
 Es gibt also weit mehr als nur Kondome bei Ihnen zu kaufen. Hat sich Ihr Angebot in den Jahren erweitert? 
 Das Sortiment des CondomShop wurde nach den ersten eher zaghaft verlaufenden Jahren nach und nach erweitert, mit Massageprodukten, Artikel für Lust und Pflege, DVDs, Spiele, immer mehr interessante Toys und schöne Dessous. Somit finden die Kunden immer wieder mal was Neues im Angebot. 
 Was sind aktuell Ihre Best-Seller und welche Produkte gibt es neu? 
 Wir erweitern unser Sortiment laufend, immer wieder müssen einige Produkte durch neue, modernere Angebote ersetzt werden.  Unsere Bestseller sind eigentlich immer im Kondombereich zu finden – ist ja auch unser Kerngeschäft.  Da wechseln sich die Marken Ceylor, Durex und MY.SIZE mit der Leader Position ab. Vor kurzen haben wir die MyOne (TheyFit) Kondome in unser Sortiment aufgenommen, diese bieten ihre Kondome in 66 verschiedenen Grössen an… da finden alle ihren «Massanzug». Die neuen Produkte sind jeweils gekennzeichnet und werden unter der Kategorie «Neuheiten» vorgestellt, dort können sich die Kunden immer informieren. 
 Welche Beratung gibt es für Ihre Kunden auf Ihrer Webseite? 
 Das Interview über die Produkte vom CondomShop.ch OnlineshopWir versuchen, die Produkte mit guten Informationen anzubieten, damit dem Kunden die Auswahl einfacher fällt. Zudem haben wir seit diesem Jahr den CondomShop-Blog aufgeschaltet, der über verschiedene Themen zu Sexualität und Verhütung berichtet. Es werden immer wieder neue Infos und wissenswerte Texte aufgeschaltet. 
 Spezielle und persönliche Anliegen beantworten wir gerne per E-Mail oder Telefon. 
 Wie sind Zahlung und Versand bei Ihnen geregelt? Versenden Sie in einer neutralen Verpackung? 
 Wir bieten folgende Zahlungsarten an: Rechnung, Vorkasse, VISA, Master Card, PostFinance, TWINT Der Versand erfolgt von Montag bis Freitag für alle bis 16Uhr eingegangenen Bestellungen per A-Post, selbstverständlich in einer neutralen Verpackung 
 Gibt es spezielle Aktionen oder Rabatte, auf die Sie die Leser hinweisen möchten? 
 In unserer Kategorie «Sale» finden CondomShop-Besucher immer die rabattierten Artikel. Dies können Kondome mit kurzer Laufzeit sein oder Auslaufmodelle, meistens aber Spezialangebote anlässlich Sonderaktionen. Diese offerieren wir periodisch unseren Newsletter Kunden per E-Mail. Manchmal publizieren wir Aktionen auch direkt auf der Homepage CondomShop.ch, oft zu speziellen Anlässen. 
  Hier geht’s zum kompletten Interview!  
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            <title type="text">Sex am Arbeitsplatz</title>
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                   Hast du auch schon einmal daran gedacht, wie heiss und aufregend Sex im Büro sein könnte? Oder vielleicht denkst du dabei eher an die Abstellkammer oder den Aufzug. Mit dieser Fantasie bist du nicht allein! Aber die Umsetzung ist nicht einfach und in den meisten Fällen auch nicht wirklich zu empfehlen. Schauen wir uns aber erst einmal die verschiedenen Varianten von sexuellen Aktivitäten am Arbeitsplatz an:    
 Sex im Büro mit sich selbst 
 Ein Kollege oder eine Kollegin treibt deine Fantasie regelmässig auf die Spitze und du kannst dich dann nicht mehr konzentrieren? Die einfachste Idee ist dann natürlich, sich schnell selbst zu helfen. Bitte nicht unter dem Bürotisch, sondern lieber ganz privat auf der Toilette. Zählt das schon als Sex am Arbeitsplatz? Aber klar, denn auch Sex mit dir selbst ist eine sexuelle Handlung. Dabei wirst du eher nicht erwischt und schnell geht es auch noch. Also noch relativ gefahrenfrei. 
 Sex mit Kollegen 
 Wenn dich eben dieser Kollege oder die Kollegin ebenfalls anziehend findet, bleibt es vielleicht nicht dauerhaft beim flirten. Ihr kommt dann bestimmt irgendwann auf die Idee, gemeinsam eine kurze Pause einzulegen. Viele Affären mit Kollegen finden tatsächlich nicht im Hotelzimmer oder nach Feierabend statt, sondern noch am Arbeitsplatz. Hier wird es dann schon sehr heikel, wie wir später noch näher klären. 
 Sex mit dem Partner 
 Kommt dein Partner oder deine Partnerin manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend vorbei? Dann ist es vielleicht sehr reizvoll, den Arbeitsplatz zur Spielwiese zu machen und ihm etwas Leben einzuhauchen. Der eigene Schreibtisch wirkt gleich viel freundlicher, nachdem man darauf einmal richtig Spass hatte. Aber auch hierbei gibt es einige Risiken. 
 Sex mit Vorgesetzten 
 Zu guter Letzt das riskanteste Abenteuer: Sex am Arbeitsplatz mit dem Chef oder der Chefin. Wer attraktive Vorgesetzte hat, sieht hier vielleicht nicht die Gefahr. Es ist kaum möglich, Karriere und Privatleben noch mehr zu vermischen! Auch wenn die Hormone verrückt spielen, ist diese Variante in den meisten Fällen eine schlechte Idee mit unangenehmen langfristigen Konsequenzen. 
 Warum Sex am Arbeitsplatz so reizt 
 Da so viele Angestellte ähnliche Fantasien haben, muss doch etwas ganz Besonderes dran sein an Sex am Arbeitsplatz. Was genau macht ihn so reizvoll, dass man nicht warten möchte, bis man das Büro verlassen hat? Zum einen liegt es bestimmt daran, dass der Arbeitsalltag nicht unbedingt Spass macht. Es geht dort eben um die Arbeit und nicht um das Vergnügen. Und genau darum sehnt man sich umso mehr nach eben diesem Vergnügen. Man möchte dem Arbeitsalltag entfliehen, kurz ausbrechen und etwas Verrücktes tun. Und was eignet sich besser für eine kurze, wilde Rebellion, als Sex? Danach ist man wieder wach, aktiv und motiviert - so denkt man sich. Man hat sich als kleiner Rebell ein völlig verbotenes Hochgefühl verschafft. Hinzu kommt der angenehme Beigeschmack, dass man etwas absolut Verbotenes tut. Regeln zu brechen und Grenzen zu überschreiten verschafft uns Adrenalin und bringt Aufregung mit sich. Klopfende Herzen, Schweissausbrüche und schneller Atem sind dann nicht nur Begleiterscheinungen des Aktes, sondern werden noch verstärkt durch die Aufregung. Um diese Aufregung zu spüren, haben zum Beispiel manche Menschen sogar Sex ohne  Kondom  und fordern sich heraus, rechtzeitig aufzuhören. Da ist die bessere Wahl dann doch das Risiko des verbotenen Sex am Arbeitsplatz - aber das zumindest mit Kondom! Die Gefahr, dabei erwischt zu werden, sitzt dabei auch ständig im Nacken. Man fragt sich bei jedem Geräusch, ob jetzt jemand herein kommt und wer es wohl ist und wie derjenige reagieren würde. Während das bei manchen Menschen dazu führt, total abgeturned zu sein, fühlen sich andere genau davon zusätzlich angeregt. 
 Mögliche Konsequenzen sexueller Eskapaden 
 Was sind nun also die Nachteile dieser ausgelebten Fantasie? Aus welchen Gründen solltest du vielleicht doch besser auf Sex am Arbeitsplatz verzichten? Am besten arbeiten wir uns vor von den geringsten zu den schwerwiegendsten Folgen. Beginnen wir mit dem Ruf, den du am Arbeitsplatz bekommen kannst, wenn sich deine Eskapaden herum sprechen. Lebst du deine Fantasien mit einem Kollegen oder einer Kollegin aus, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er oder sie das anderen Kollegen erzählt. Oder ihr werdet erwischt und es spricht sich herum. Du wirst dadurch keinen professionellen Eindruck hinterlassen. Als weiter Folge kann es gut sein, dass du dann zu einer Art &quot;Freiwild&quot; wirst und noch weitere Kollegen versuchen werden, bei dir zu landen. Derartige Annäherungen müssen nicht schmeichelhaft sein, sondern können sehr unangenehm werden. Wenn dein Abenteuer bis zur Führungsebene vordringt, musst du mit einer Abmahnung rechnen. Denn privates Vergnügen ist während der bezahlten Arbeitszeit natürlich nicht erlaubt. Private Tätigkeiten (egal ob es sich um private Telefonate, sexy Mails oder durchgeführten Sex am Arbeitsplatz handelt) sind deutlich verboten und du hast das mit deinem Arbeitsvertrag sogar unterschrieben. Selbst wenn du deine Pause dafür nutzt oder es nach Feierabend tust: Dein Arbeitgeber hat das Hausrecht und möchte bestimmt nicht, dass du die Büroräume für dein Privatvergnügen verwendest. Im schlimmsten Falle kann es sogar zu einer Kündigung kommen. Nämlich dann, wenn du wegen einem vergangenen Fehltritt bereits einmal eine Abmahnung erhalten hast. Überlege dir also ganz genau, was dir so ein sexuelles Abenteuer wert ist und ob du bereit bist, im schlimmsten Falle diese Konsequenzen zu tragen. Und vor allem: Überlege es dir, bevor die Hormone dich unfähig machen, einen klaren Gedanken zu fassen. 
 Sexuelle &quot;No Go`s&quot; am Arbeitsplatz 
 Abgesehen von den persönlichen Risiken beim Sex am Arbeitsplatz gibt es auch einige Handlungen, die definitiv nie in Ordnung sind. Dazu gehört es, die eigenen sexuellen Fantasie auf Kosten anderer Menschen auszuleben. Wenn du Interesse an deinem Kollegen oder einer Kollegin hast, berechtigt dich das nicht zur Annäherung. Erst bei geklärtem gegenseitigen Interesse darfst du deutlicher werden. Zum Glück herrscht in seriösen Firmen eine Null-Toleranz Politik wenn es um sexuelle Nötigung geht! Das kann zu Recht eine fristlose Kündigung zur Folge haben. Also stelle immer sicher, dass deine eindeutigen Anspielungen oder gar Handgreiflichkeiten garantiert ebenso gewollt sind von deinem Gegenüber. Ähnlich steht es bei sexuellen Dienstleistungen, die im Arbeitskontext ausgetauscht werden. Gerade zwischen Mitarbeitern, die unterschiedlich hohe Positionen haben, ist das sehr heikel. Als Vorgesetzter darf es nicht sein, dass ein Angestellter bevorzugt wird, weil sexuelle Gefälligkeiten von diesem erwartet werden können. Auch Hilfe bei eigenen Aufgaben oder &quot;ein gutes Wort einlegen&quot; ist keine angemessene Folge von sexuellen Aktivitäten. Auf solche Spielchen solltest du dich niemals einlassen, denn entweder ziehst du den Kürzeren, oder du nutzt einen Schwächeren aus. Und derartige Aktionen können immer gegen dich verwendet werden. 
 Was ist überhaupt möglich? 
 Das nimmt nun leider alles ein wenig die Illusion, man könne sich Sex am Arbeitsplatz schon einmal gönnen. Die Risiken dabei sind tatsächlich nicht gering und es muss gut abgewogen werden, welche Prioritäten man hat. Aber gibt es denn überhaupt noch eine Möglichkeit, diese Fantasie auszuleben? Einige wenige und seltene Gelegenheiten gestalten sich jedenfalls ziemlich risikoarm. Wer zum Beispiel nach Feierabend der Kollegen noch wesentlich länger bleibt und sicher ist, dass niemand mehr im Büro ist, der kann sich vom Partner besuchen lassen. Genauso geeignet sind Arbeitseinsätze an Feiertagen oder Wochenenden, wenn man als einziger Mitarbeiter ins Büro kommt. Der Fairness halber sollte man aber darauf achten, diese Schläferstündchen als Pause einzutragen und für die eigene Sicherheit absolut keine Spuren des Abenteuers zu hinterlassen. Wer diese Gelegenheit nicht hat und auf den Kick des Sex am Arbeitsplatz absolut nicht verzichten will, der kann einen Kompromiss finden: Mit dem heissen Kollegen oder der heissen Kollegin im Fahrstuhl oder privaten Büroraum kurz knutschen und fummeln und dann für später im Hotel, Auto oder zu Hause verabreden, um weiter zu machen. 
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            <title type="text">Sexsucht - wenn Sex zwanghaft wird</title>
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                   Wer viel Sex hat, ist nicht gleich sexsüchtig, jedoch kann eine Sexsucht nicht bei Menschen ausgeschlossen werden, welche viel Sex haben, ohne dabei Kontrolle darüber zu besitzen. Hinter der Sexsucht verbirgt sich tatsächlich eine Krankheit, welche du ernst nehmen solltest, denn diese kann Betroffenen das Leben schwer machen. Es besteht meist gar keine Kontrolle mehr über das Sexualverhalten und das zwanghafte Gefühl, Sex haben zu müssen, steht im Vordergrund. Doch, wer sexsüchtig ist, hat viele Chancen, die Sucht nach Sex wieder abzulegen und zu einem normalen Sexualverhalten zurückzugelangen.     
 Sexsucht hat keine eindeutige Definition 
 Die Sexsucht kann nicht klar definiert werden, denn es kann kein eindeutiger Zeitpunkt genannt werden, ab welchem eine Sexsucht vorliegt: Nur, weil du dich beim Sex einmal nicht ganz unter Kontrolle hast, weil du so von deinen Gefühlen überwältigt bist, bist du nicht gleich sexsüchtig. Wirklich herausbilden lässt sich die Sexsucht allerdings unter Betracht der Kontrolle über das eigene Sexualverhalten: Wer sein eigenes Sexualverhalten nicht mehr kontrollieren kann, kann als sexsüchtig eingestuft werden. Typischerweise haben Betroffene eine hohe sexuelle Aktivität: Sie haben besonders häufig Sex, steigern die Häufigkeit immer weiter und brauchen meist auch immer intensiveren Sex. Typischerweise tritt eine Sexsucht auch bei Menschen auf, welche sich innerlich leer oder einsam fühlen beziehungsweise Zweifel an sich selbst zeigen. Sexsüchtige Menschen möchten diese Emotionen in der Regel durch den kurzzeitigen Sex überlagern. Darunter leiden dann allerdings wie bei anderen Süchten andere Lebensbereiche. 
 Häufigkeit der Sexsucht 
 Wird nach Schätzungen gegangen, so ist jede 15. Person sexsüchtig. Dies wären allein in Deutschland schon einige hunderttausende Personen. Bei Männern tritt die Sexsucht in der Regel etwas häufiger auf als bei Frauen. Dennoch gibt es auch eine Vielzahl an Frauen, welche sexsüchtig sind. Die meisten Personen sind sich allerdings gar nicht darüber bewusst, dass sie an einer Sexsucht leiden. Probleme ergeben sich auch dadurch, dass die Anzahl der Personen mit Sexsucht immer weiter steigt. Das liegt unter anderem an grösseren sozialen Konflikten und Spannungen, Pornografie und weiteren Faktoren. Sexsucht tritt also gar nicht so selten auf, wie du denkst. 
 Verschiedene Auslöser 
 Ausgelöst werden kann eine Sexsucht durch die verschiedensten Faktoren, welche je nach der Lebenssituation unterschiedlich auf Menschen einwirken können. Ausgelöst wird eine Sexsucht somit teilweise durch Störungen im Gehirnstoffwechsel. Diese hängen vor allem mit den Hormonen Dopamin und Serotonin zusammen. Liegt hier eine Fehlproduktion vor, so kann dies Sexsüchte auslösen. Häufig wird Sexsucht auch durch Probleme der Bindung in Beziehungen ausgelöst. Wer sich nur schwer binden kann oder auf eine Beziehung einlassen kann, hat in der Regel mehrere Sexualpartner. Dies wiederum kann dazu führen, dass sich eine sexuelle Sucht bemerkbar macht. Sehr häufig stellt auch Pornografie einen Auslöser für eine Sexsucht dar.    Das liegt daran, dass in der heutigen Zeit immer mehr Möglichkeiten geboten werden, Pornografie zu konsumieren. Dies sorgt dafür, dass die verschiedensten Fantasien durch die Pornografie ausgelegt werden und diese immer weiter ins Extreme gerückt werden. Genauso wird in einem immer jüngeren Alter angefangen, Pornografie zu konsumieren. So kann sich von Anfang an schon eine Sexsucht bilden. Des Weiteren können bestimmte Lebenskrisen den Auslöser einer Sexsucht darstellen. Wer traumatische Erfahrungen macht oder unter grossem Stress steht, entwickelt oftmals depressive Tendenzen, welche wiederum durch eine Sucht wie die Sexsucht versucht werden, auszugleichen. In Extremfällen können sogar sexuelle Missbrauche zu einer Sexsucht führen. Dies ist jedoch äusserst selten der Fall. 
 Diese Symptome zeigen sich oftmals 
 Es gibt verschiedene Symptome für eine Sexsucht, welche nicht zwingend auftreten müssen und somit auch nicht immer für eine solche Sucht sprechen. Treten diese Symptome auf, so sollte einer möglichen Sexsucht jedoch in jedem Fall nachgegangen werden. Besonders häufig macht sich eine Sexsucht durch sexuelle Fantasien bemerkbar, welche den Grossteil des Tages einnehmen und aktiv vom Alltag beziehungsweise dem Arbeitsalltag abhalten. Dies kann sogar soweit führen, dass bestimmten Verpflichtungen des Alltags nicht mehr nachgekommen werden kann. Direkt damit zusammenhängend ist meist auch der exzessive Konsum von Pornografie, welcher sich bei einer Sexsucht bemerkbar macht. Dieser kann ebenfalls mehrere Stunden täglich einnehmen und wiederum mit einer sehr häufigen Masturbation zusammenhängen. Diese steht daher ebenfalls für eine Sexsucht. Genauso kann sich die Sucht nach Sex dadurch zeigen, dass die Sexualpartner häufig gewechselt werden. Hier kann es genauso gut zum häufigeren Aussuchen von Prostituierten kommen, um die sexuellen Bedürfnisse zu erfüllen. Generell fallen all die hier erwähnten Symptome unter das zwanghafte Ausleben von Sexualfantasien, welches massgeblich für Sexsucht steht. Wer sexsüchtig ist, zeigt nicht selten auch ein gestörtes Sozialverhalten, welches nicht der Norm entspricht. Es kann teilweise auch ein regelrechter Verlust der Realität vorliegen. 
 Sexsucht und die Risiken, welche mit dieser entstehen 
 Sexsucht kann einige - teils schwere Folgen mit sich ziehen. Diese können sich zum einen im sozialen Umfeld bemerkbar machen: Sobald sich die Sexsucht vollständig ausprägt, wird dem sozialen Umfeld gegenüber meist weniger Interesse gezeigt. Dies wiederum führt dazu, dass dieses langsam verschwindet. Zum anderen kann es auch zu psychischen Probleme kommen, denn wie bei jeder anderen Sucht, besteht bei der Sexsucht ebenfalls häufig ein Gefühl der Leere und Einsamkeit, welches sogar zu depressiven Gefühlslagen führen kann. Es entstehen ausserdem auch körperliche Risiken mit der Sexsucht: Wer sexsüchtig ist, wechselt nämlich häufig seine Sexualpartner und setzt sich somit auch einem höheren Risiko aus, sich mit Sexualkrankheiten anzustecken.  Kondome  sind bei sexsüchtigen Personen also noch wichtiger als bei Personen mit einem normalen Sexualverhalten. In jedem Fall sollte bei häufig stattfindendem Geschlechtsverkehr mit verschiedenen Sexualpartnern natürlich ein Kondom im Spiel sein. 
 Diagnose der Sexsucht 
 Eine Diagnose erfolgt vor allem anhand der Abwägung verschiedener Symptome und Verhaltensmerkmale. Es wird also in jedem Fall ein psychologischer Test durchgeführt, denn mit diesem lassen sich erste Verhaltensmuster erkennen. Neben psychischen Ursachen werden auch körperliche Ursachen und neurologische Ursachen untersucht. Daher erfolgt eine professionelle Diagnose auf eine Sexsucht in der Regel bei mehreren Fachleuten. 
 Der Sexsucht entfliehen 
 Sobald die Diagnose der Sexsucht erfolgt, können unterschiedliche Gegenmassnahmen ergriffen werden. Zum einen kann dabei in professionelle Behandlungsmöglichkeiten von aussen unterschieden werden. Dazu zählt beispielsweise die Psychotherapie, welche bei einer Sexsucht häufig angewendet wird. Die Einnahme von Medikamenten wie Antidepressiva kann ebenfalls darunter gezählt werden. Diese erfolgt aber nur bei schweren Fällen der Sexsucht. Zum anderen kann in die Massnahmen unterschieden werden, welche vom Partner getroffen werden können, sofern du dich in einer Beziehung befindest und den Verdacht hast, sexsüchtig zu sein. Partner können in jedem Fall auf Anzeichen achten, welche die Sexsucht in der Partnerschaft begründen. Dazu können beispielsweise Sex ohne Lust, Sex als Belohnung oder Versuche der sexuellen Kontrolle des Partners zählen. In den meisten Fällen bedarf es professioneller Hilfe, um einer Sexsucht zu entfliehen, denn nur sehr schwer lässt sich diese selbst behandeln. 
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            <title type="text">Verhütungsmethoden</title>
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                                             Die Auswahl an Verhütungsmethoden ist heutzutage riesig. In diesem Beitrag klären wir über die verschiedenen Möglichkeiten zur Verhütung auf und gehen auf die Vor- und Nachteile der bekanntesten Vertreter ein.
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                   Die Auswahl an Verhütungsmethoden ist heutzutage riesig. In diesem Beitrag klären wir über die verschiedenen Möglichkeiten zur Verhütung auf und gehen auf die Vor- und Nachteile der bekanntesten Vertreter ein.    
 Mechanische Verhütungsmethoden 
 Die erste Kategorie der Verhütungsmethoden ist die sogenannte mechanische Verhütung. Dabei wird verhindert, dass die Spermien die Eizelle erreichen. Aus diesem Grund wird diese Methode auch Barrieremethode genannt. 
 &amp;nbsp; 
 Kondom 
  Kondome  sind die wohl bekanntesten Vertreter der Verhütungsmethoden und der mechanischen Verhütung. Sie sind bei richtiger Anwendung sehr sicher und greifen nicht in die hormonellen Vorgänge im Körper ein. Das Kondom verhindert den Kontakt zwischen Penis und Scheidenschleimhaut, wodurch es auch vor der Übertragung vieler Geschlechtskrankheiten schützt. Daher sind Kondome nicht nur für Menschen mit wechselnden Sexualpartnern, sondern auch für Paare in einer Beziehung sinnvoll.     Vorteile:  
 
 Bei richtiger Anwendung sehr sicher 
 Schützt auch vor Krankheiten wie HIV, Tripper etc. 
 Greift nicht in den Hormonhaushalt ein 
 Muss nur bei Bedarf benutzt werden (keine dauerhafte Einnahme wie bei der Pille) 
 
  Nachteile:  
 
 Möglicher Störfaktor beim Sex (häufig auch aufgrund falscher Kondomgrösse- oder Passform) 
 Bei einer Allergie auf Latex kann eine allergische Reaktion auftreten. Allerdings gibt es hierfür latexfreie Kondome 
 
 &amp;nbsp; 
 Kupferspirale 
 Die Kupferspirale wird durch den Muttermund in die Gebärmutter eingesetzt. Durch das abgegebene Kupfer verändert sich die Gebärmutterschleimhaut und die Spermien des Mannes werden geschwächt. Die veränderte Gebärmutterschleimhaut verhindert ausserdem, dass sich befruchtete Eizellen einnisten können. Je nach Modell kann die Kupferspirale 3-10 Jahre in der Gebärmutter bleiben.    Vorteile:  
 
 Bei richtiger Anpassung sehr sicher 
 Greift nicht in den Hormonhaushalt ein 
 Einmal eingesetzt verbleibt die Spirale lange in der Gebärmutter und bietet dauerhaften Schutz 
 
  Nachteile:  
 
 Das Einsetzen der Kupferspirale kann sehr schmerzhaft sein 
 Eine Kupferspirale verstärkt die Monatsblutung und unter Umständen die Menstruationsschmerzen. Daher ist sie nicht für alle Frauen geeignet 
 Es können Infektionen auftreten 
 Die richtige Lage der Kupferspirale muss vor allem zu Beginn mehrmals überprüft werden, später mindestens ein mal pro Jahr 
 
 &amp;nbsp; 
 Diaphragma 
 Auch das Diaphragma zählt zu den Barriereverhütungsmethoden. Es in die Vagina eingeführt wird, versperrt den Gebärmutterzugang und verhindert so den Kontakt von Spermien und Eizelle. Das Diaphragma ist eine Art Silikonkappe und wird selbstständig mindestens 2 Stunden vor dem Geschlechtsverkehr eingeführt und gemeinsam mit einem Verhütungsgel verwendet.     Vorteile:  
 
 Muss nur dann eingesetzt werden, wenn es zum Geschlechtsverkehr kommt 
 Greift nicht in die körpereigenen Prozesse und den Hormonhaushalt ein 
 Hat normalerweise keine gesundheitlichen Nebenwirkungen 
 
  Nachteile:  
 
 Die richtige und sichere Anwendung erfordert Übung 
 Sollte gemeinsam mit einem Verhütungsgel verwendet werden 
 Manche Frauen empfinden die Handhabung als unangenehm 
 Da die Anwendung nicht einfach ist, steigt das Schwangerschaftsrisiko 
 
 &amp;nbsp; 
 Hormonelle Verhütungsmethoden 
 Die hormonelle Verhütungsmethode greift auf Hormonpräparate zurück, die eine Schwangerschaft verhindern. Diese greifen also in den körpereigenen Hormonhaushalt ein und haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. 
 &amp;nbsp; 
 Mikropille 
 Das bekannteste und am häufigsten verwendete hormonelle Verhütungsmittel ist die Mikropille. Andere Begriffe sind Kombi-Pille, Antibabypille oder einfach nur &quot;Pille&quot;. Sie enthält eine Kombination aus Östrogen und Gestagen. Die Wirkung der Pille ist recht vielfältig. Zum einen verändern sie die Schleimhaut am Gebärmutterhals so, dass Spermien nicht mehr in die Gebärmutter hineinkommen. Des Weiteren verändern sie die Gebärmutterschleimhaut, wodurch sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten kann. In hoher Dosierung kann das Gestagen Desogestrel auch den Eisprung hemmen.     Vorteile:  
 
 Bei korrekter Einnahme sehr hohe Sicherheit 
 Kann auch gegen unreine Haut und Akne helfen 
 Geschlechtsverkehr ohne grössere Vorbereitung möglich 
 
  Nachteile:  
 
 Viele Frauen finden es schwer, immer an die Pilleneinnahme und neue Rezepte zu denken 
 In Kombination mit Medikamenten oder Erkrankungen wie Durchfall oder Erbrechen kann der Schutz verloren gehen 
 Gegebenenfalls auftretende Nebenwirkungen sind unter anderem Übelkeit, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen, sexuelle Lustlosigkeit, Schwindel und mehr 
 Leicht erhöhtes Risiko für Thrombose, Herzinfarkte, Schlaganfälle 
 
 &amp;nbsp; 
 Minipille 
 Die Minipille wird ebenfalls oral eingenommen, enthält aber im Gegensatz zur Mikropille kein Östrogen und hat meist weniger Nebenwirkungen. Die Minipille enthält entweder Levonorgestrel oder Desogestrel. Beide Gestagene sorgen dafür, dass Spermien nicht in die Gebärmutter eindringen können. Ausserdem wird die Gebärmutterschleimhaut nicht ausreichend aufgebaut, wodurch sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten könnte. Wenn die Desogestrel Minipille hoch dosiert ist, kann sie zusätzlich noch den Eisprung unterdrücken, was mehr Sicherheit vor einer Schwangerschaft bietet.    Die Minipille sollte immer um die selbe Uhrzeit eingenommen werden. Bei der Desogestrel Pille steht hierfür ein maximales Zeitfenster von 12 Stunden zu verfügung, bei der Levonorgestrel Pille darf eine verspätete Einnahme nicht 3 Stunden überschreiten.     Vorteile:  
 
 Haben üblicherweise geringere Nebenwirkungen als die Mikropille 
 Haben zudem normalerweise geringere gesundheitliche Risiken 
 Auch für Frauen in der Stillzeit geeignet 
 Menstruationsblutungen- und Schmerzen werden häufig geringer 
 Geschlechtsverkehr ohne grössere Vorbereitung möglich 
 
  Nachteile:  
 
 Die Einnahme der Minipille, vor allem mit Levonorgestrel erfordert eine hohe Disziplin bei der Einnahme (3-Stunden-Fenster) 
 Wenn auch geringer als bei der Mikropille, hat auch die Minipille gegebenenfalls Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, depressive Verstimmungen, Stimmungsveränderungen und sexuelle Lustlosigkeit 
 Der Zyklus wird unberechenbar (häufig keine regelmässigen Blutungen mehr) 
 Wirkt sich weniger gut auf unreine Haut oder Akne aus als die Mikropille 
 Es bestehen die selben Nachteile bezüglich drohendem entfallendem Schutz bei Medikamenteneinnahme und Erkrankungen wie Durchfall und Erbrechen 
 
 &amp;nbsp; 
 Hormonspirale 
 Die Hormonspirale wird in die Gebärmutter eingesetzt und gibt ein Hormon ab, welches eine Schwangerschaft verhindert. Sie verdickt den Schleim im Gebärmutterhals, wodurch Spermien schwerer durchkommen. Falls Spermien durchkommen, werden diese in ihrer Bewegung gehemmt. Ausserdem verändert sie die Gebärmutterschleimhaut, sodass sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.     Vorteile:  
 
 Nach dem Einsetzen der Hormonspirale muss sich die Frau für lange Zeit keine grossen Gedanken mehr um die Verhütung machen 
 Viele Frauen verspüren eine geringere und verkürzte Menstruationsblutung 
 Wirkung hält 3-5 Jahre 
 Auch während der Stillzeit verwendbar 
 Kein erhöhtes gesundheitliches Risiko etwas für Schlaganfälle, Herzinfarkte oder Thrombosen 
 
  Nachteile:  
 
 Unregelmässige und geringere Blutung stört manche Frauen 
 Gegebenenfalls hormonelle Nebenwirkungen 
 Bei ca. 5% der Frauen verrutscht die Spirale oder wird abgestossen 
 Nach Einlage etwas erhöhtes Infektionsrisiko in der Gebärmutter 
 
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 Chemische Verhütungsmethoden 
 Unter chemischen Verhütungsmethoden versteht man Verhütungsmittel, die die Spermien abtöten und damit eine Schwangerschaft verhindern. Es handelt sich dabei meist um Gele oder Cremes. Da diese Methode alleine aber nicht sehr sicher sind, gehen wir hier nicht näher darauf ein. 
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 Fazit 
 Die hier dargestellten Verhütungsmethoden sind nur ein kleiner Teil der riesigen Möglichkeiten, eine Schwangerschaft zu verhindern. Nicht behandelt haben wir z.B. natürliche Verhütungsmethoden wie die Basaltemperaturmethode, die Symptothermale Methode oder die Billings Methode.    Alle Verhütungsmethoden haben eigene Vorteile und Nachteile. Die Wahl sollte daher individuell erfolgen und gegebenenfalls unter Einbeziehung ärztlichen Rates.    Die am meisten verbreiteten Verhütungsmethoden sind das Kondom und die Mikropille. Vor allem das Kondom hat viele Vorteile. Es greift in keine körpereigenen Prozesse ein, schützt vor Infektionen mit Geschlechtskrankheiten und ist bei richtiger Anwendung sehr sicher. 
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                            <updated>2020-02-06T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Frauenkondom</title>
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                   Das Kondom für die Frau ist ein Gummischlauch von 17 bis 18 Zentimetern Länge mit zwei Ringen, welches vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt wird. Der latexfreie Schutz verhindert, dass Spermien in die Scheide gelangen. Zudem bietet das Verhütungsmittel Schutz vor einer Ansteckung mit HIV bzw. AIDS und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.     
 Was bewirkt das Frauenkondom? 
 Gleiches Verhütungsrecht für alle? Bei Kondomen trifft das sogar zu. Das Präservativ gibt es nicht mehr nur für Männer, sondern auch für Frauen. Das bislang einzige Frauenkondom auf dem Markt ist das Femidom. Man erhält es in der Apotheke oder in Online-Shops.    Die Funktionsweise ist einfach und ähnlich wie bei Präservativen für Männern. Eine dünne Polyurethan-Hülle, die mit Gleitmittel befeuchtet ist, soll den Spermien den Weg zur Eizelle versperren.    Zudem ist dank des Präservativs kein direkter Kontakt zwischen den beiden Geschlechtsorganen möglich, wodurch es auch gegen sexuell übertragbare Krankheiten schützt. 
 Wie wird das Frauenkondom angewendet? 
 Das  Femidom  wird vor dem Geschlechtsverkehr eingeführt. Hierfür wird der kleine Ring, welcher sich im geschlossenen Teil des Präservativs befindet, zusammengedrückt und eingeführt. Der grosse Ring verbleibt ausserhalb am Eingang der Scheide. Während des Einführens des Penis sollte der äussere Ring festgehalten werden, sodass das Präservativ nicht verrutschen kann und der Penis neben dem Präservativ gleitet. Sobald das Frauenkondom einmal herausgezogen wurde, darf es auf keinen Fall wiederverwendet werden. Solange es sich noch in der Scheide befindet, kann es auch mehrmals verwendet werden. Nach der Anwendung sollte das Femidom verknotet werden und im Restmüll entsorgt werden.    Tipps bei der Anwendung   Damit der Penis geschmeidiger eindringen und sich bewegen kann, kann man den Penis mit wasserlöslichen Gleitgel bestreichen. Dadurch wird das Risiko reduziert, dass der Penis das Frauenkondom herauszieht. Zusätzlich ist es möglich, ein spermienabtötendes Mittel zu verwenden, um den Schutz zu erhöhen.    Einlegen kann man das Frauenkondom bis zu zehn Stunden vor dem Geschlechtsverkehr. Danach sollte es aber nicht mehr lange in der Vagina verbleiben. 
 Das Frauenkondom richtig entfernen 
 Genauso einfach wie die Anwendung dieses Verhütungsmittel ist auch die Entfernung des Frauenkondoms. Nach dem Geschlechtsverkehr sollte die offene Seite zugedreht werden, damit es anschliessend herausgezogen werden kann. Am besten man dreht das Präservativ ein- bis zweimal um die eigene Achse, damit keine Samenflüssigkeit in die Vagina gelangen kann. 
 Wie sicher ist dieses Verhütungsmittel? 
 Das Frauenkondom hat einen Pearl-Index von 5 bis 25. Dieser Wert bedeutet, dass von 100 Frauen, die das Frauenkondom ein Jahr lang verwendet haben, sind 5 bis 25 Frauen ungewollt schwanger geworden.    Der Pearl-Index bei Männerkondomen liegt bei 2 bis 12. Warum es diesen Unterschied gibt, ist zurzeit nicht abzuklären. Laut Vermutungen resultiert der hohe Wert an Anwendungsfehler. Typische Fehler sind zum Beispiel, dass das Präservativ in die Scheide rutscht, beschädigt ist oder beim Herausnehmen das offene Ende nicht zugedreht wird, wodurch Samen in die Scheide gelangen. 
 Tipps 
 Sollte es passieren, dass das Verhütungsmittel reisst, was sehr selten vorkommt, ist es möglich, innerhalb von drei Tagen die „Pille danach“ zu nehmen. Wer ungeschützten Geschlechtsverkehr mit einer HIV positiver Partnerin bzw. HIV positiven Partner hatte, kann zur Sicherheit HIV-Medikamente einnehmen.    Auch beim  Femidom  muss das Verfallsdatum beachtet werden und das Präservativ für die Frauen sollte auch vor spitzen Gegenständen geschützt werden. 
 Für wen ist das Femidom geeignet? 
 Dieses Verhütungsmittel ist ideal für alle, die einen neuen Partner haben, den sie noch nicht so gut kennt. Zudem ist es geeignet für alle die häufig wechselnde Sexualpartner haben oder bei Partner, die kein Präservativ verwenden wollen. Zudem ist das Femidom für alle Frauen geeignet, die eine Latexallergie haben, denn es ist aus Silikon gefertigt. 
 Wie viel kostet das Frauenkondom? 
 Auf den ersten Blick scheinen diese Präservative nicht so viel zu kosten. In der Apotheke oder in Online-Shops bekommt man ein Dreierpack für CHF 15.90. Allerdings lässt sich dieses Verhütungsmittel nur einmal anwenden, wodurch sich die Kosten schnell summieren. Zum Kostenvergleich sollte gesagt werden, dass 10 Kondome für Männer rund 15 Franken kosten. 
 Was sind die Vorteile dieses Verhütungsmittel? 
 Ein Frauenkondom ist zwar im Vergleich zur Anti-Baby-Pille, Spirale und Co. nicht ganz so sicher. Wer aber keine Hormone zuführen möchte oder keinen festen Sexualpartner hat, sollte sich für diese Verhütungsmethode entscheiden. Darüber hinaus ist es das einige Verhütungsmittel, mit dem sich Frauen aktiv gegen sexuell übertragbare Krankheiten schützen können.    Da dieses Verhütungsmittel aus Silikon bestehen, können es auch Frauen anwenden, die eine Allergie gegen Latex haben. Im Gegensatz zu normalen Präservativen kann man das Femidom mehrere Stunden vor dem Geschlechtsverkehr einführen. Das macht den Sex etwas planbarer und man muss nicht unterbrechen, um das Verhütungsmittel einzulegen. Doch auch für Männer hat das Frauenkondom einen grossen Vorteil – es passt so gut wie immer. Egal wie gross, klein, dick oder schmal der Penis ist, das Präservativ passt zu jeder Grösse. 
 Was sind die Nachteile dieses Verhütungsmittel? 
 Der grösste Nachteil ist die geringere Sicherheit. Nebenwirkungen sind bislang noch nicht bekannt, da keine Hormone oder andere Substanzen zugeführt werden und das Verhütungsmittel aus einem antiallergenen Material produziert wird. Zudem ist das Femidom deutlich teurer als  Kondome  für den Mann. Ein weiterer Nachteil ist es auch, dass das Femidom beim Akt verrutschen kann. Viele Paare finden die Handhabung auch etwas störend beim Liebesspiel. Weshalb es wichtig ist, das Femidom rechtzeitig einzuführen. 
 Vor- und Nachteile auf einen Blick 
  Vorteile  
 
 Gleichzeitiger Schutz vor ungewollter Schwangerschaft und sexuell übertragbarer Krankheiten. 
 Es kann schon mehrere Stunden vor dem Akt eingeführt werden. 
 Das Femidom kann während der Stillzeit angewendet werden. 
 Das Frauenkondom greift nicht in den Organismus ein. 
 Nebenwirkungen sind derzeit nicht bekannt. 
 
  Nachteile  
 
 Das Femidom ist meist nur online oder in einigen wenigen Apotheken erhältlich. 
 Die Handhabung des Frauenkondoms bedarf etwas Übung. 
 
 Wer unsicher ist, sollte sich beraten lassen 
 Wer darüber nachdenkt, dieses Verhütungsmittel zu verwenden, sollte sich bei seinem Arzt oder einer Beratungsstelle beraten lassen. Dort wird die richtige Anwendung besprochen und man kann sich darüber informieren, wie man das Verhütungsmittel mit einem spermiziden Gleitgel kombinieren kann. 
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                            <updated>2020-01-30T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">So viel Sex sollten Paare pro Woche haben</title>
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                  Die grosse Frage nach der perfekten Häufigkeit von Geschlechtsverkehr scheint niemals so richtig beantwortet zu sein. Forscher weltweit widmen sich immer wieder dem Thema und versuchen heraus zu finden, ob es eine allgemein gültige Häufigkeit gibt, die für die ultimative Zufriedenheit sorgen kann. Die eine, einzig wahre Antwort wurde noch nicht gefunden, es gibt aber viele interessante Fakten, die sehr lehrreich sind und Richtwerte liefern.     
 Wie viel Sex ist optimal? 
 Die Basiszahl gleich zu Beginn: In Schweiz haben erwachsene Menschen durchschnittlich 112 Mal pro Jahr Geschlechtsverkehr. Aber wie sieht es mit der Verteilung dieser Häufigkeit und mit den genauen Wünschen der Menschen aus? Laut einer Untersuchung von Focus finden 12% ein bis dreimal Sex pro Monat ausreichend, fast 50% hätten gern ein bis zweimal pro Woche und 26% finden öfter als dreimal pro Woche optimal. Hier kann nun jeder für sich selbst überprüfen, in welchen Prozentsatz er sich persönlich einordnen würde.  Einen spannenden Gegenwert bietet die Umfrage einer Kondom Marke aus dem Jahr 2001, in der weltweit überprüft wurde, wie oft Männer und Frauen jeweils tatsächlich sexuelle Kontakte hatten. Der Durchschnitt aus 27 Ländern ergab, dass Männer nach eigener Angabe in diesem Jahr  103-mal  Geschlechtsverkehr hatten, während Frauen durchschnittlich nur auf  88-mal  kamen. Offensichtlich gibt es also tatsächlich einen grossen Unterschied zwischen Männern und Frauen, wenn es um die Häufigkeit der Lust geht. Da ist es doch verständlich, dass es bei dem Thema &quot;Häufigkeit des Geschlechtsverkehres&quot; immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen Paaren kommt. 
 Häufigkeit und Gesundheit 
 Aber wie viel sexuelle Aktivität tut uns Menschen überhaupt gut? Hier kam eine Studie aus dem Jahr 1999 der Universität Pennsylvania zu einem interessanten Ergebnis: Studenten, die weniger als einmal pro Woche mit einem Partner schliefen, hatten ein schlechteres Immunsystem als diejenigen, die wöchentlichen Verkehr hatten. Noch spannender ist jedoch das zweite Ergebnis: Diejenigen, die häufiger als dreimal pro Woche Geschlechtsverkehr hatten, wiesen ebenfalls wieder schlechtere Werte auf. Die Erkenntnis hieraus müsste also sein, dass zu selten ausgelebte Sexualität ebenso ungesund ist, wie ein zu häufig ausgelebter Sextrieb.   Ausserdem hängt natürlich auch von der Gesundheit hab, wie häufig und gut der Geschlechtsverkehr stattfinden kann. Es ist nur logisch, dass ein geschwächter Körper, der weniger rote Blutzellen und damit weniger Energie und Sauerstoff zur Verfügung hat, keine Leistung im Bett vollbringen kann. Wenn es jedoch zum Verkehr kommt, ist dieser auf jeden Fall förderlich für die Gesundheit. Es werden Glücks- und Bindungshormone ausgeschüttet, der Körper wird durchblutet und der Kreislauf in Schwung gebracht. Ausserdem werden pro Stunde zwischen 60 und 155 Kalorien verbrannt. 
 Das Verhältnis von Sex und Glück 
 Unabhängig davon, was die Zahlen über die bestehende Häufigkeit verraten, ist vor allem die Frage spannend, ob diese glücklich macht. Wie viel sexueller Kontakt ist nötig, damit Menschen erfüllt und zufrieden sind? Eine Studie der kanadischen York Universität hat heraus gefunden, dass tatsächlich einmal pro Woche optimal sei. Weniger macht unglücklich, aber mehr - und hier wird es interessant - macht nicht noch automatisch glücklicher. Tatsächlich bleibt wohl das Level des Glücksgefühles gleich, ob man nun einmal oder mehrmals pro Woche Geschlechtsverkehr hat. Dieses Ergebnis ist sehr aufschlussreich und sollte vielen Paaren den Druck nehmen, möglichst oft Sex zu haben zu müssen. Natürlich bedeutet das nicht, dass man nicht öfter miteinander schlafen sollte, wenn man das möchte. Die Verbindung von Sex und Glück besteht schliesslich auch anders herum: Wer glücklich mit einander ist, möchte wahrscheinlich auch öfter sexuellen Kontakt haben. Ausserdem sollte man nicht vergessen, dass die Wahrnehmung von Glück von Mensch zu Mensch verschieden ist. Wer zum Beispiel frisch verliebt ist, den erfüllt bestimmt jeder sexuelle Kontakt mit der oder dem Liebsten mit Glück.   In einer langen Beziehung mag die &quot;1-mal pro Woche Regel&quot; exakt zutreffen. Für Singles bringen diese Erkenntnisse aber leider nichts, denn auf sie lassen sich die Werte nicht übertragen. Das hat aber auch etwas Gutes, denn so muss man als SIngle nicht wöchentlich auf die Jagt nach einem Sexualkontakt gehen, nur um glücklich zu sein. 
 1. Sex bei jungen Paaren 
 Je nach Phase und Alter ist die Sexualität für Menschen mehr oder weniger wichtig. Natürlich kommt es auch immer auf die persönlichen Prioritäten und Vorlieben an. Zahlenwerte stellen schliesslich immer nur den Durchschnitt dar und sind unbedingt nicht für jeden Einzelnen gültig. Es lässt sich aber allgemein sagen, dass in jungen Jahren der Sextrieb wesentlich höher ist, da zwischen 18 und 29 Jahren der durchschnittliche Wert des Geschlechtsverkehres bei 112 Mal pro Jahr liegt. Das bedeutet, junge Menschen haben etwa 2 Mal wöchentlich sexuellen Kontakt mit einander.  Im Alter zwischen 30 und 39 Jahren geht die Anzahl schon deutlich zurück, denn es sind nur noch rund 86 Mal im Jahr, also gute 1,5 Mal pro Woche. Noch einmal deutlich rückgängig ist die Häufigkeit ab 40 Jahren, denn hier kommt der Einzelne nur noch auf 69 Mal Geschlechtesverkahr pro Jahr und damit 1,3 Mal in der Woche. Dieser Wert entspricht dann jedoch immer noch der erforschten, gesunden Regelmässigkeit. 
 2. Sex bei verheirateten Paaren 
 Vor allem in Paarbeziehungen nimmt der Sexualkontakt einen hohen Stellenwert ein und ist ein viel diskutiertes Thema. Fest steht auf jeden Fall, dass Paare wesentlich mehr bzw. häufiger Sex haben, als Singles. Interessant ist dabei jedoch, dass unverheiratete Paar noch aktiver sind, als verheiratete Paare. Die Untersuchungen eines  Kondom  Herstellers ergaben: Leben sie zusammen, dann kommen Paare im Durchschnitt auf 131-mal pro Jahr, während verheiratete Paar nur noch 85-mal mit einander schlafen. Singles hatten im Vergleich dazu nur durchschnittlich 64-mal pro Jahr Verkehr.  Es scheint also ganz natürlich zu sein, dass die Lust auf einander oder auf Geschlechtsverkehr generell im Laufe einer Ehe abnimmt. Dabei muss man aber auch bedenken, dass dem auch Veränderungen im Alltag geschuldet sind. In einer Familie mit Kindern zum Beispiel sind die Gelegenheiten für ungestörte Zweisamkeit einfach deutlich eingeschränkt. Dennoch kommen diese Paare noch häufiger zusammen, als es ein Single mit all seinen Möglichkeiten schafft. Das spricht doch sehr für die Paarbeziehung. 
 3. Sex bei älteren Paaren 
 Überraschende Ergebnisse ergab eine Umfrage einer amerikanischen Talkshow, in der die sexuelle Aktivität im höheren Alter thematisiert wurde. Dabei kam heraus, dass ab 50 Jahren die Sexualität wieder zunimmt. Diese Altersgruppe gab an, mehrmals in der Woche Sex zu haben. Könnte das vielleicht daran liegen, dass in dieser Lebensphase die Kinder meistens aus dem Haus sind und sich die ungestörten Gelegenheiten wieder ergeben? Fest steht jedenfalls, dass es auch in dieser Altersgruppe (so wie bei jeder Umfrage) Werte gibt, die genau das andere Extrem zeigen. So gab etwa jede fünfte Frau in der Umfrage an, dass es für sie völlig in Ordnung wäre, wenn sie nie wieder Sex hätte. Dem entgegen stehen jedoch wieder die Männer, bei denen nur einer von 50 Befragten dieser Aussage zustimmen würde. Also: Egal in welchem Alter, das Thema bleibt immer spannend und es kommt vor allem darauf an, einen Partner zu finden, dessen Vorlieben den eigenen möglichst nahe kommen. 
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                            <updated>2020-01-25T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Chlamydien: Übertragung, Schutz und Behandlung</title>
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                  Bei Chlamydien handelt es sich um Bakterien, die verschiedenste Infektionen im menschlichen Körper hervorrufen können. Mit dem Terminus &quot;Chlamydieninfektion&quot; bezeichnet man allerdings normalerweise eine Geschlechtskrankheit, die sehr oft symptomlos verläuft, bei einer Nichtbehandlung aber unter Umständen die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann.     
 Übertragung von Chlamydien 
 Übertragen wird der Erreger über ungeschützten oralen, analen oder vaginalen Geschlechtsverkehr, wodurch dann die sogenannte Chlamydieninfektion verursacht wird. Ein Infektion ist darüber hinaus auch durch das Benutzen von verunreinigtem Sexspielzeug möglich. Sehr unwahrscheinlich ist eine Infektion hingegen durch gemeinsam benutzte Handtücher oder auf einer öffentlichen Toilette. Eine Ansteckung ist nur durch direkten Kontakt von Körperflüssigkeiten oder der Schleimhäute möglich. Eine Infektion mit Chlamydien zählt dabei zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten, die weltweit auftreten. Ein hohes Risiko, an der Infektion zu erkranken, haben vor allem junge Menschen zwischen 20 und 24 Jahren, danach folgen die 15- bis 19-Jährigen. Männer sind dabei weniger häufig von der Erkrankung betroffen als Frauen. 
 Mögliche Symptome 
 In vielen Fällen treten im Rahmen einer Chlamydieninfektion keine Symptome auf. Wenn es zu Beschwerden kommt, so tritt bei Frauen ein stark riechender, eitriger Ausfluss auf und die Infektion kann sich vom Gebärmutterhals ausgehend bis ins Innere des Uterus ausbreiten. Die Folge davon sind Verwachsungen bzw. Entzündungen der inneren Geschlechtsorgane, außerdem kann es zu ungewollter Kinderlosigkeit sowie extrauterinen Schwangerschaften kommen. Wenn die bakteriellen Erreger auch in die Bauchhöhle gelangen, so können möglicherweise eine Bauchwassersucht, Bauchfellentzündungen oder Verwachsungen zwischen Bauchfell und Leberkapsel auftreten. Beim Mann äußert sich eine Chlamydieninfektion durch eine Harnleiterentzündung, wobei die Betroffenen dann an Brennen bzw. einem Druckgefühl beim Wasserlassen leiden. Sollte die Infektion nicht behandelt werden, so können die Keime die Nebenhoden, die Hoden oder die Prostata befallen. Je nachdem, welche sexuellen Gewohnheiten man pflegt, können Infektionen auch im Rachenbereich sowie im Enddarmbereich auftreten. In Ausnahmefällen befallen Chlamydien auch unterschiedliche Gelenke. Eine Infektion mit Chlamydien während einer Schwangerschaft kann das Erkrankungsrisiko für das noch ungeborene Kind und die Mutter erhöhen. So besteht dann ein erhöhtes Risiko für Schwangerschaftskomplikationen wie beispielsweise einem vorzeitigen Blasensprung oder einer Frühgeburt. Darüber hinaus kann das Neugeborene auch während der Geburt infiziert werden. Beim Kind kommt es dann häufig zu einer Lungenentzündung, einer Mittelohrentzündung bzw. einer Bindehautentzündung. 
 Ausbruch der Erkrankung 
 Eine Chlamydieninfektion wird durch die Bakterienart Chlamydia trachomatis ausgelöst. Durch Geschlechtsverkehr, bei dem keine Kondome verwendet werden, kommt es zu einer Einnistung der Erreger in den Zervikalschleimhäuten. Anschließend gelangen die Erreger ins Zellinnere, wo eine Vermehrung stattfindet und sich die Infektion auch auf andere Zellen ausbreiten kann. In weiterer Folge tritt eine Entzündung der Geschlechtsorgane bzw. der Harnröhre auf. Die Vermehrung der Chlamydien folgt dabei einem bestimmten Muster. Die Erreger befallen die Zellen zunächst als Elementarkörperchen und verwandeln sich dann in sogenannte Retikularkörperchen, die sich wiederholt teilen und vermehren können. Findet dieser Prozess immer wieder statt, dann kommt es zu einem Platzen der Wirtszelle und die Erreger werden freigesetzt. Aus diesen werden dann erneut Elementarkörperchen, die wiederum Zellen befallen können. Die ersten Symptome treten normalerweise nach zwei bis sechs Wochen auf, Chlamydien können aber auch, ohne Beschwerden zu verursachen, mehrere Jahre im Körper bestehen bleiben und sich auf mögliche Sexualpartner übertragen. Bleibt eine Infektion mit Chlamydien unentdeckt, so verläuft sie meist chronisch, wodurch später Folgeerkrankungen wie zum Beispiel eine Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft bzw. Unfruchtbarkeit auftreten können. 
 Diagnose einer Chlamyidien-Infektion 
 Um eine Infektion mit Chlamydien zu diagnostizieren, führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch, bei der er meistens schon erste Hinweise für eine mögliche Erkrankung erhält. Darüber hinaus wird bei der Frau ein Abstrich des Gebärmutterhalses bzw. beim Mann ein Abstrich der Harnröhre genommen, der dann unter dem Mikroskop auf Chlamydien untersucht wird. Ist die Harnröhre von der Infektion befallen, können die Erreger auch durch einen Urintest nachgewiesen werden. Bei einer chronischen Infektion ist es hingegen nicht möglich, den Erreger durch einen Abstrich nachzuweisen. In diesem Fall kann der Arzt eine Blutprobe nehmen und so eventuelle Antikörper gegen Chlamydien im Blut nachweisen. Eine akute Infektion kann ebenfalls nach etwa sechs bis acht Wochen im Blut nachgewiesen werden. 
 Möglichkeiten der Behandlung 
 Chlamydieninfektionen werden mit unterschiedlichen Antibiotika behandelt, wobei die Behandlungsdauer davon abhängt, welche Wirkstoffe eingesetzt werden bzw. welche Organe davon betroffen sind. Ist der Gebärmutterhals entzündet, so dauert eine Behandlung meistens etwa zehn Tage, eine Therapie bei Entzündungen im oberen Bereich des Genitaltraktes hingegen ungefähr zwanzig Tage. Auch während einer Schwangerschaft muss eine Chlamydien-Infektion behandelt werden, da die Gefahr besteht, dass es sonst zu Komplikationen kommt. In diesem Fall verwendet man Wirkstoffe, die auch während einer Schwangerschaft eingenommen werden können. Während bzw. unmittelbar nach der Therapie sollten die Betroffen auf sexuelle Kontakte verzichten bzw. ist es empfehlenswert, dass sich der jeweilige Partner ebenfalls einer Behandlung unterzieht. Bei einer Nichtbehandlung des Partners tritt ein sogenannter Ping-Pong-Effekt auf, das heißt, dass man sich gegenseitig immer wieder neu infiziert. 
 Erfolgsaussichten und Risiken 
 Wird eine Chlamydieninfektion rechtzeitig erkannt und behandelt, so heilt sie normalerweise vollständig aus. Je früher man dabei mit einer Therapie beginnt, desto geringer ist auch das Risiko, dass es zu Komplikationen oder Spätfolgen kommt. Ist die Infektion bereits chronisch, so kann bei Frauen eine Vernarbung der Eileiter auftreten, bei Männern besteht die Gefahr, dass sich die Erkrankung auch auf die Nebenhoden oder die Prostata ausbreitet, was die Therapie schwieriger gestaltet. Wandert die Infektion sogar in den Bauchraum, so gelangen die Chlamydien unter Umständen in die Blutbahn und es kann zu einer lebensgefährlichen Blutvergiftung kommen. Sowohl Frauen als auch Männer können durch eine Chlamydieninfektion, die nicht behandelt wird, unfruchtbar werden. 
 Einer Infektion mit Chlamydien vorbeugen 
 Um eine Chlamydieninfektion zu verhindern, sollten zur Verhütung  Kondome  verwendet werden, was besonders für Menschen gilt, die ihre Sexualpartner häufig wechseln. Im Rahmen einer Schwangerschaft wird außerdem ein Screening durchgeführt, mit dem Chlamydien nachgewiesen werden können. Junge Frauen sollten außerdem bis zum 34. Lebensjahr regelmäßig einen Chlamydien-Test durchführen lassen, da sie besonders gefährdet sind, sich mit dem Erreger zu infizieren. Bis zum 25. Lebensjahr ist der Test kostenlos und er kann einmal pro Jahr in Anspruch genommen werden. Bei diesem Test erfolgt eine Untersuchung des Urins, ist der Befund positiv, so kann die Infektion mit Hilfe von Antibiotika behandelt werden. 
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            <title type="text">Das Diaphragma: Eine hormonfreie Verhütungsalternative</title>
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                                            Von frittierten Kaulquappen in China bis zu Elefantendung – die Menschheit experimentierte schon mit vielen Methoden der Verhütung. Im Vergleich zu diesen Methoden ist das Diaphragma jedoch günstig, sauber und vor allem sicher. 
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                   Von frittierten Kaulquappen in China bis zu Elefantendung – die Menschheit experimentierte schon mit vielen Methoden der Verhütung. Im Vergleich zu diesen Methoden ist das Diaphragma jedoch günstig, sauber und vor allem sicher.     
 Was ist ein Diaphragma? 
 Ein Diaphragma wird auch Pessar, Scheidenpessar oder Scheidendiaphragma genannt. Es ist eine schalenförmige Kappe. Die Kappe hat einen eingearbeiteten Federring aus Metall oder Kunststoff. Um den Federring herum ist eine Membran befestigt. Die Membran ist aus Silikon oder Latex.    Das Scheidendiaphragma muss von einem Frauenarzt fachgerecht für Sie angepasst werden. Nach einer Geburt oder nach grösseren Gewichtsschwankungen müssen Sie es nachjustieren lassen. Das Diaphragma hält bei sachgerechter Handhabung bis zu zwei Jahren.    Das Scheidendiaphragma allein gewährt noch keinen sicheren Schutz. Nur in Verbindung mit einem Spermizid oder Spermiostatika. Ein Spermizid ist ein auf chemischer Basis hergestelltes Gel, das Spermien tötet. Eine natürlichere Methode sind Spermiostatika. Sie wirken auf Grundlage von Milch- oder Zitronensäure. Die Säure senkt den pH-Wert der Scheide. In diesem sauren Milieu erlahmen Spermien. 
 Wie verwendet man ein Diaphragma? 
 Das Prinzip der Methode ist denkbar einfach: Sie tragen das Gel (Spermizid oder Spermiostatika) auf die Innenseite der Kappe auf. Es reicht eine Teelöffel grosse Portion.    Danach wird die Kappe gefaltet und in die Scheide eingeführt. Die Innenseite der Kappe ist dem Muttermund zugewandt. Die Flexibilität des Rings und die exakte Anpassung bewirken bei korrekter Anwendung, dass Ihr Muttermund vollständig abgeschlossen ist.    Nach dem Geschlechtsverkehr muss das Diaphragma zwischen sechs und acht Stunden in der Scheide gelassen werden. Spermien überleben an der Luft nur wenige Minuten. Im Eileiter bis zu fünf Tagen. Die kritischste Phase ist jedoch nach sechs Stunden überschritten. Danach können Sie das Pessar entfernen.    Eine Warnung: Die Kappe sollte nicht länger als 24 Stunden in der Scheide gelassen werden. In sehr seltenen Fällen kann es nämlich zu einem toxischen Schocksyndrom kommen. 
 Vorurteile gegenüber dem Diaphragma 
 Einige der populärsten Vorurteile gegenüber dieser Verhütungsmethode. Nicht alle Vorurteile sind unberechtigt – einige aber schon. 
 
 Kein spontaner Sex 
 Komplizierte Anwendung 
 Das Gel verhindert Oralsex 
 Das Gel ist gefährlich 
 Kein Schutz gegen Geschlechtskrankheiten 
 
  Kein spontaner Sex 
 Es geht das Gerücht herum, dass die Kappe zwei Stunden vor dem Gebrauch eingesetzt werden muss. Das stimmt so nicht! Sie können das Scheidendiaphragma direkt vor dem Geschlechtsverkehr einführen.    Die Zwei-Stunden-Regel bedeutet: Sie dürfen das Scheidendiaphragma nicht früher als zwei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr einsetzen, da ansonsten das Gel seine Wirkung verliert. Sollten Sie es früher eingesetzt haben, ist das aber kein Problem: Tragen Sie das Gel erneut auf. Danach ist das Diaphragma wieder sicher.    Wichtiger als die Zeit des Einsetzens ist die Zeit des Herausnehmens. Wird das Diaphragma zu früh entfernt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf eine Schwangerschaft. Lassen Sie es bis zu sechs Stunden in der Scheide, bevor Sie es entfernen. Dann liegen Sie auf der sicheren Seite. 
 Komplizierte Anwendung 
 Dieses Vorurteil stimmt nur bedingt. Ja, das Diaphragma ist komplizierter als andere Verhütungsmethoden. Ausserdem verlangt es von Ihnen einen guten Umgang mit Ihrem Körper, da Sie es mit der Hand einführen müssen. Für einige Anwenderinnen ist es einfacher, statt der Hand einen eigens dafür vorgesehenen Stab zu verwenden. Trotzdem empfinden einige Anwenderinnen die Einführung als umständlich und unangenehm.    Eine weitere Abschreckung ist die Reinigung nach dem Geschlechtsverkehr. Die Kappe muss aus der Scheide herausgenommen, mit warmem Wasser gereinigt und danach getrocknet werden. Das ist nicht nur ein zusätzlicher Arbeitsaufwand, sondern auch unromantisch. 
 Das Gel verhindert Oralsex 
 Für das Spermizid-Gel ist dies korrekt. Viele Pärchen empfinden den chemischen Geschmack als unangenehm. Spermiostatika-Gels hingegen basieren auf Milch- und Zitronensäure. Diese Gels gibt es sogar in der Geschmacksrichtung Zitronensorbet. 
 Das Gel ist gefährlich 
 Nonxynol-9 ist der Wirkstoff in Spermiziden, der für die Tötung der Spermien verantwortlich ist. In einigen Fällen kann dieser Wirkstoff Reizungen an der Vaginalschleimhaut auslösen. Da ein Spermiostatika genauso gut funktioniert, weichen Sie im Fall von Reizungen auf dieses Produkt aus. 
 Kein Schutz gegen Geschlechtskrankheiten 
 Auch das stimmt: Weder ein Spermizid oder Spermiostatika noch das Diaphragma selbst schützen vor Geschlechtskrankheiten wie HIV. Nur ein  Kondom  schützt Sie vor Geschlechtskrankheiten. 
 Vorteile eines Diaphragmas 
 Die Vorteile sind relativ klar: 
 
 Hormonfreie Verhütung 
 Kostengünstig 
 Sichere Verhütungsmethode 
 Erlaubt mehrmalige Benützung 
 
  Hormonfreie Verhütung 
 Egal ob Pille, Hormonspritze oder Hormonspirale – das Hormon Östrogen löst bei vielen Frauen Nebenwirkungen aus.    Bei einer hormonellen Verhütung wird Ihr monatlicher Eisprung unterdrückt, um eine Schwangerschaft zu vermeiden. Die daraus resultierenden Nebenwirkungen sind sehr vielschichtig. Einige Frauen klagen über Brust-, Bauch oder Kopfschmerzen. Bei anderen treten Zwischenblutungen auf. Weniger besorgniserregend, trotzdem noch immer unerwünscht: eine mögliche Gewichtszunahme. Östrogen verstärkt nämlich die Wassereinlagerung im Körper.    Zusätzlich wird seit Jahren ein erhöhtes Krebsrisiko mit der Einnahme von östrogenhaltigen Präparaten untersucht. Bis jetzt gab es keine eindeutigen Beweise dafür oder dagegen. Einzig ein leicht erhöhtes Brustkrebsrisiko konnte bestätigt werden. Gleichzeitig vermindert die Einnahme der Pille jedoch, an Eierstockkrebs zu erkranken. Eine weitere Risikogruppe sind stark übergewichtigen Frauen. Ihnen wird von der Einnahme der Pille abgeraten, da es das Risiko einer Thrombose verstärkt. 
 Kostengünstig 
 Diese Verhütungsmethode gehört zu den kostengünstigsten. Bei sachgerechter Handhabung hält die Kappe bis zu zwei Jahren. Sie kostet im Durchschnitt CHF 58, das Gel CHF 20. Dazu kommen die Kosten für eine einmalige Anpassung. Das Pessar wird in der Schweiz nicht mehr vertrieben. Sie können es jedoch online oder über Ihre Apotheke bestellen. In den meisten Fällen reicht die Standardgrösse aus, denn diese passt (nach Anpassung beim Frauenarzt) 85 % aller Frauen. 
 Sichere Verhütungsmethode 
 Das Diaphragma gehört zu den sichersten nicht-hormonellen Verhütungsmethoden. Der Pearl-Index ist ein Mass für die Zuverlässigkeit von Empfängnisverhütung. Die Depotspritze, eine hormonelle Verhütung, hat eine Sicherheit von 93 % und steht somit an der Spitze des Pearl-Indexes. Das Pessar, eine nicht-hormonelle Verhütung, hat eine Sicherheit von 82 %. Doch es gibt ein grosses Aber: Während ein Kondom oder eine Hormonspritze ein relativ einfach anzuwendendes Verhütungsmittel sind, brauchen Sie für den Umgang mit diesem Verhütungsmittel Geduld, Erfahrung und vor allem Planung.    Spontaner Sex ist möglich, doch erst, nachdem Sie das Einführen der Kappe geübt haben. Für einige Pärchen bietet es sich an, dass der Partner das Pessar vor dem Sex einführt. Ähnlich wie eine Frau dem Mann das Kondom überstülpt. 
 Erlaubt mehrmalige Benützung 
 Sie können mehrmals hintereinander mit Ihrem Partner schlafen, ohne die Kappe herausnehmen zu müssen. Sie müssen nur das Gel nach jedem Geschlechtsverkehr erneut auftragen. 
  Wie lange kann das Diaphragma in der Scheide bleiben?  Unter sechs Stunden sollten Sie das Scheidendiaphragma nicht herausnehmen, da ansonsten kein optimaler Schutz gewährleistet ist. Ausserdem sollten Sie es nicht länger als vierundzwanzig Stunden in der Scheide lassen (toxisches Schocksyndrom). Daraus ergibt sich: Mehrmaliger Geschlechtsverkehr innerhalb eines Zeitraums von maximal zwölf Stunden ist unproblematisch. Darüber hinaus sollten Sie auf ein anderes Verhütungsmittel umsteigen.    Die mehrmalige Benützung gilt auch in dem Sinne, dass Sie das Scheidendiaphragma nach dem Waschen wiederverwenden können. In der Regel hält es bis zu zwei Jahren. Nach der Herausnahme ist es jedoch wichtig, dass Sie die Membran gründlich reinigen. Für eine gründliche Reinigung reicht Wasser und eine parfümfreie Seife. Während jedes Waschvorgangs sollten Sie die Membran der Kappe auf Risse und Sprödigkeit hin untersuchen. Am besten halten Sie die Membran gegen das Licht, während sie mit Flüssigkeit gefüllt ist. 
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            <title type="text"> Der Oralsex Knigge </title>
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                                            Wenn man sich gerne hat, den anderen attraktiv findet und das Herz im Dreivierteltakt tanzt, die Hormone verrückt spielen und die Flugzeuge im Bauch mehr als nur brummen, dann sehnt man sich auch nach Intimität. Man will den Partner riechen, schmecken, spüren und verwöhnen. Ma...
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                   Wenn man sich gerne hat, den anderen attraktiv findet und das Herz im Dreivierteltakt tanzt, die Hormone verrückt spielen und die Flugzeuge im Bauch mehr als nur brummen, dann sehnt man sich auch nach Intimität. Man will den Partner riechen, schmecken, spüren und verwöhnen. Man sehnt sich nach den zärtlichen Händen und dem sanften Lippen. Neben Geschlechtsverkehr ist auch Oralsex immer ein grosses Thema, bei den einen mehr, bei den anderen eher weniger, doch garantiert kommt es irgendwann auf den Tisch. Damit der Oralsex auch wirklich für beide befriedigend und schön ist, gibt es einige kleine Regeln, an die Ihr euch halten solltet. Mit diesem kleinen Oralsex Knigge kann jedoch beinahe nichts mehr schief gehen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass ihr euch vertraut, euch aufeinander einlässt und geniesst.    
 Auf das Kondom nicht verzichten 
 Vielleicht fragt ihr euch nun, warum ihr auch beim Oralsex ein  Kondom  verwenden solltet. Man kann doch von einem gepflegten Blowjob und einem schönen Licking nicht schwanger werden. Doch denkt bitte daran, dass es nicht nur darum geht, wenn man dieses Verhütungsmittel verwendet. Ein Kondom schützt vor allem vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Gerade wenn ihr euch noch nicht so lange kennt und die Gesundheitsfrage noch nicht absolut abgeklärt wurde, ist dieses Verhütungsmittel immer ein absolutes Muss. Auch durch einen Blowjob kann sie sich bei ihm anstecken. Und gerade heutzutage in unserer aufgeklärten Zeit muss das nicht mehr sein. Zudem kann es auch sehr verführerisch und sexy sein, wenn sie ihm gekonnt das Verhüterli umstülpt. 
 Der Zeitfaktor 
 Wenn ihr euren ersten Oralsex im Vorfeld plant, dann solltet ihr euch ausreichend Zeit dafür nehmen. Natürlich ist es toll ein schöner Blowjob als Quickie oder ein schneller Lickjob in der Mittagspause, doch für das erste Mal solltet ihr euch richtig entspannen können. Bis man das Tempo des Partners findet und in den idealen Rhythmus kommt, das kann dauern. Setzt euch nicht unter Druck. Erkundet gegenseitig eure Körper und eure erogenen Zonen und findet heraus, welche Berührungen und welche Bewegungen euch so richtig heiss machen und anturnen. 
 Vorsicht mit den Zähnen 
 Unser Genitalbereich ist so enorm empfindsam und es ist das Zentrum unserer Lust. Natürlich sind aber auch die Genitalien am empfindlichsten und daher ist es wichtig, dass ihr hier besondere Vorsicht walten lässt. Wenn ihr euch so gerne gegenseitig ins Ohrläppchen beisst, in den Hintern kneift oder hart an den Nippeln des Partners saugt, so solltet ihr beim Blowjob und Lickjob erst einen Gang zurückfahren.    Down Under ist viel empfindsamer und verletzlicher. Der Penis und die Vagina, der Kitzler und auch die Schamlippen sind nur von einer dünnen haut überzogen, die zudem sehr stark durchblutet wird. In Phasen der Erregung werden diese noch stärker durchblutet und das Empfinden wird dadurch zusätzlich gesteigert. Daher solltet ihr hierbei behutsam miteinander umgehen.    Es kann sexy sein, ganz sanft an den Schamlippen zu nagen, doch möchte es sicher kein Mann, wenn du ihm mit voller Wucht in seinen Penis oder die Vorhaut beisst. Haltet euch also mit den Zähnen zurück, auch in der Hitze des Gefechts. Wenn ihr es etwas härter mögt, auch beim Oralsex, dann solltet ihr euch langsam vortasten und auch immer ehrlich sagen, wenn etwas weh tut oder auch nur unangenehm ist. 
 Spass und Sauberkeit 
 Hierbei handelt es sich um zwei Dinge, die absolut selbstverständlich sein sollten und doch gehören diese Themen erwähnt. Es müssen immer beide Spass an der Sache haben. Es hat keinen Sinn, wenn du deinen Partner mit einem Blowjob oder einem Lickjob verwöhnst, und selbst aber keinen Funken Spass bei der Sache hast. Auch für dich soll diese Art von Sex erotisch und prickelnd sein. Auf keinen Fall solltest du dich jedoch dazu zwingen lassen. Mach nur, was dir selbst auch Freude bereitet und mache es nicht aus Angst, dein Partner könnte dich verlassen, wenn du es nicht tust.    Sauberkeit im Genitalbereich ist absolut wichtig. Ihr könnt ja gemeinsam vor dem eigentlichen Oralverkehr ein gemeinsames Bad nehmen oder zusammen duschen. Dies kann oft auch ein sehr erotischer Auftakt für das Danach sein. Es muss natürlich nicht alles absolut steril sein und die privaten Parts eurer Körper sollen auch nicht nach Seife und Desinfektionsmittel schmecken. Doch Sauberkeit muss einfach sein. 
 Sprecht miteinander 
 Natürlich sollte sich die Kommunikation während des Oralverkehrs auf erotische Dinge konzentrieren und beschränken, aber dafür ist diese enorm wichtig. Sag deinem Partner, wenn er gerade an einer absolut falschen Stelle gelandet ist, oder wenn es besonders gut tut. Animiere ihn, etwas tiefer, etwas fester, etwas schneller zu gehen, wenn dir danach ist. Lass ihn auch wissen, dass du kurz davor bist zu explodieren, wenn es denn so ist. Nur so verhinderst du, dass er vielleicht genau dann aufhört, und du fällst wieder in ein Loch zurück. Du musst auch beim Oralsex immer genau wissen, ob es dem Partner gefällt und anturnt. Es hat keinen Sinn, wenn sich der Partner vergebens stundenlang abmüht. Danach wärt ihr beide unbefriedigt. 
 Hände weg vom Hinterkopf 
 In der Hitze des Gefechts kann sich er natürlich einmal beim Oralverkehr wünschen, dass sie sein bestes Stück noch tiefer in ihren Mund nimmt und noch intensiver daran saugt. Doch auch hier muss alles freiwillig passieren. Es ist ein absolutes No-go, wenn er ihren Kopf tiefer in seinen Genitalbereich drückt. Auch umgekehrt sollte das nicht gemacht werden. Denk immer daran, jede Aktion sollte hier beiden gleichermassen viel Spass machen. 
 Finde den G-Punkt 
 Sei nicht enttäuscht, wenn dein Partner beim Licking nicht sofort den G-Punkt finden. Hier hilft es, wenn du ihn vielleicht etwas anweist. Zudem kannst du ja auch deine eigenen Finger verwenden, oder die Finger des Partners an Stellen führen, an welchen du gerade berührt werden müsstest. Mach dir auch keine Sorgen, wenn der Orgasmus beim ersten Mal etwas auf sich warten lässt. Auch Oralsex will gelernt sein.    Beim Oralsex kann es auch stimulierend sein, wenn du ganz sanft an seinen Hoden ziehst oder wenn ihr euch gegenseitig das Poloch massiert. Hier sind natürlich die Wünsche und Bedürfnisse verschieden. Auch beim Oralsex heisst es: Ausprobieren und experimentieren. Sprecht miteinander, seid offen und ehrlich, seid absolut gelöst und entspannt, dann kann der Oralsex eine ganz wunderbare Sache sein und euch explodieren lassen.    Auf diese kleinen Hilfsmittel und Stimulanzien müsst ihr mit der Zeit selbst dahinterkommen. Vielleicht wollt ihr ja regelmässig Oralverkehr haben. Vielleicht ist es auch nur eine Sache für ganz besondere Anlässe. Wie auch immer, geht vorsichtig miteinander um, seid heiss aufeinander und geniesst die Zeit zu zweit. 
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                            <updated>2020-01-14T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Verhütungsmittel: Welche gibt es und wie wirken sie?</title>
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                  Die Auswahl an Verhütungsmitteln ist mittlerweile genauso umfangreich wie die Bedürfnisse und Anforderungen ihrer Nutzer. Neben hormonellen und natürlichen Verhütungsmethoden existieren auch mechanische, chemische und operative Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung. Jede dieser Methoden bringt unterschiedliche Vor- und Nachteile mit, mit denen man sich im Vorfeld genau auseinandersetzen sollte, um das richtige Verhütungsmittel für die eigenen Bedürfnisse zu finden.    
 Verhütungsmittel: Fakten im Überblick 
 
 Voraussetzung für einen zuverlässigen Schutz ist grundsätzlich eine verantwortungsbewusste Anwendung 
 Langzeitverhütung setzt das möglicherweise kostenintensive und schmerzhafte Einsetzen voraus 
 Dafür schützen Langzeitverhütungsmittel ohne täglichen Aufwand 
 Beliebt sind hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille, Hormonspirale oder Dreimonatsspritze 
 Sofern mit Sicherheit kein Kinderwunsch bestehen wird ist auch eine Sterilisation ein mögliches Verhütungsmittel 
 
  Hormonelle Verhütung: Pille, Hormonspirale und Co. 
 Zu den bekanntesten und beliebtesten Verhütungsmethoden gehört zweifelsohne die  Anti-Baby-Pille.  Hierbei handelt es sich um ein Hormonpräparat, welches den Eisprung unterdrückt, den Zervixschleim des Gebärmutterhalskanals verändert und den monatlichen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut verhindert. Auf diese Weise besteht der gesamte Zyklus der Frau aus unfruchtbaren Tagen und zusätzlich wird verhindert, dass Spermien in die Gebärmutter eindringen können. Dabei gehört die Pille zu den sichersten Verhütungsmitteln und ist in der Anwendung relativ simpel. Voraussetzung ist dabei, dass die Pille täglich zur selben Zeit eingenommen wird. Alternativ zur klassischen Antibabypille wird auch die sogenannte Minipille angeboten, die den Eisprung unterdrückt und zur Verdickung des Schleims im Gebärmutterhals beiträgt.  Auch die  Dreimonatsspritze  gehört zu den hormonellen Verhütungsmethoden und zeichnet sich durch eine hohe Sicherheit aus. Hierbei wird der Anwenderin vom Frauenarzt alle zwölf Wochen ein hochdosiertes, langanhaltendes Gestagen verabreicht, das den Eisprung verhindert und die Gebärmutterschleimhaut verändert, sodass Spermien nicht in die Gebärmutter eindringen können. Das Präparat wird in den ersten fünf Tagen nach Menstruationsbeginn injiziert und ermöglicht dabei Verhütung mit Langzeitwirkung ohne das Risiko von Anwendungsfehlern – auch während der Stillzeit. Auch bei der Dreimonatsspritze können die üblichen Nebenwirkungen auftreten, die auch für die Anwendung der Pille üblich sind: Neben unregelmässiger Regel, Dauer-, Zwischen- oder Schmierblutungen können dazu auch die Verminderung der Mineralknochendichte oder Unverträglichkeiten wir Kopfschmerzen, Schwindel, Akne oder Depressionen gehören.  Die  Hormonspirale  wirkt indes direkt in der Gebärmutter selbst. Sie verdickt den Schleim im Gebärmutterhalskanal und unterdrückt das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut. Die Hormonspirale wird von der Frauenärztin oder vom Frauenarzt in die Gebärmutter eingesetzt und muss daraufhin nur alle drei bis fünf Jahre gewechselt werden. Vorteile sind schwächere und kürzere Blutungen, gelinderte Menstruationsbeschwerden und die geringe Hormonabgabe der Spirale. Dennoch können auch hier die üblichen hormonell bedingten Nebenwirkungen oder Schmier- und Zwischenblutungen auftreten. Darüber hinaus ist die Hormonspirale dicker als die Kupferspirale, weshalb unter Umständen eine Dehnung des Gebärmutterhalses nötig sein kann.  Der  Vaginalring  wird von der Anwenderin selbst in die Scheide eingesetzt. Der flexible Kunststoffring setzt Östrogen und Gestagen frei. Bei der Erstanwendung wird der Scheidenring zwischen dem ersten und dem fünften Tag der Menstruation eingesetzt. Er bleibt drei Wochen lang in der Scheide und wird daraufhin von der Anwenderin selbst für einen Zeitraum von sieben Tagen entfernt. Daraufhin wird ein neuer Ring eingesetzt. Die Anwendung des Vaginalrings ist dabei relativ simpel, Durchfall oder Erbrechen haben keinen Einfluss auf die Wirkung und die Hormone sind niedriger dosiert als bei der klassischen Pille. Zudem wird die Monatsblutung in der Regel schwächer und kürzer und der Zyklus lässt sich leicht vorhersehbar kontrollieren. Allerdings kann der Ring nicht während der Stillzeit angewendet werden und auch die typischen Nebenwirkungen können auftreten.  Das  Hormonimplantat  gehört zu den modernsten Verhütungsmethoden. Hierbei handelt es sich um ein weiches Kunststoffstäbchen, das von geschulten Frauenärzten unter lokaler Betäubung in den Oberarm eingesetzt wird. Das Stäbchen ist etwa vier Zentimeter lang und zwei Millimeter dünn, sodass es nicht sichtbar, aber ertastbar ist. Das Implantat bietet für einen Zeitraum von drei Jahren zuverlässige Verhütung und kann auch innerhalb dieser Zeit jederzeit entfernt werden. Auch das Hormonimplantat gibt das Gelbkörperhormon Gestagen ab. Dabei bietet das Implantat Langzeitschutz, es kann während der Stillzeit genutzt werden, es ist sofort wirksam und es kann zur Linderung von Menstruationsbeschwerden beitragen. Allerdings sind auch hormonbedingte Nebenwirkungen, Blutungen, Zwischenblutungen oder das komplette Ausbleiben der Monatsblutung möglich. Zudem ist das Einsetzen des Implantats relativ aufwendig.  Das  Verhütungspflaster  ist etwa 4,5 x 4,5 Zentimeter gross und wird direkt am Bauch, Gesäss oder der Aussenseite der Oberarme aufgeklebt. Das Pflaster gibt Östrogen und Gestagen an die Haut ab und verhindert damit den monatlichen Eisprung. Am ersten Tag der Menstruation wird das Pflaster auf die Haut geklebt und nach sieben Tagen durch ein neues ersetzt. Nach drei Wochen erfolgt daraufhin eine Pause von sieben Tagen, bevor ein neues Pflaster aufgeklebt wird. Obwohl das Pflaster nur einmal wöchentlich angewendet wird und unabhängig von Erbrechen und Durchfall wirkt, geht es mit den üblichen Nebenwirkungen von hormonellen Verhütungsmitteln einher. Darüber hinaus kann das Verhütungspflaster nicht während der Stillzeit angewendet werden. Das Pflaster ist nicht geeignet für Raucherinnen über 35, bei Übergewicht und für Anwenderinnen mit hohem Blutdruck, Thromboseneigung oder Lebererkrankungen.   
 Mechanische Verhütungsmittel unter der Lupe 
 Beim  Kondom  und dem  Frauenkondom  handelt es sich um die einzigen Verhütungsmittel, die nicht nur vor einer Schwangerschaft, sondern auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen. Das  Kondom  ist aus Latexgummi gefertigt, das sogenannte  Femidom  aus Polyurethan. Das Kondom wird über das steife Glied gezogen und die Samenflüssigkeit wird darin aufgefangen. Ähnlich funktioniert das Femidom, das in die Vagina eingeführt wird und daraufhin verhindert, dass Samenflüssigkeit in die Gebärmutter gelangt. Beide Produkte sind relativ einfach erhältlich, bieten eine hohe Sicherheit vor Schwangerschaft und Geschlechtskrankheiten und können nebenwirkungsfrei angewendet werden, sofern keine Latexallergie besteht. Allerdings bedarf die Anwendung einiger Übung.  Auch das  Diaphragma  gehört zu den mechanischen Verhütungsmethoden. Hierbei handelt es sich um eine elastische Kappe aus Latex oder Silikon. Das  Diaphragma  wird vom Frauenarzt angepasst und wird in Kombination mit samenabtötender Creme verwendet. Diese wird vor dem Einführen in die Vagina auf das Diaphragma aufgetragen. Sofern die Grösse passt und das Diaphragma richtig sitzt gilt es als sehr sicher. Allerdings muss es gepflegt und ausgewechselt werden, sobald es brüchig wird. Dabei kann das Diaphragma auch während der Stillzeit angewendet werden, es stellt den natürlichen Menstruationszyklus sicher und es greift nicht in den Hormonhaushalt ein. Allerdings bedarf die richtige und sichere Anwendung einiger Übung, die Pflege des Diaphragmas ist relativ aufwendig und auch Brennen oder Schmerzen können auftreten.   
 Kupferspirale und Kupferkette: Hormonfreie Verhütungsmittel &quot;vor Ort&quot; 
 Die Kupferspirale und ihre &quot;kleine Schwester&quot;, die Kupferkette, werden direkt in die Gebärmutter eingesetzt. Bei der Kupferspirale handelt es sich um ein T-förmiges Kunststoffstäbchen, das mit Kupfer umwickelt ist. Die Kupferkette besteht aus vier bis sechs Kupferzylindern an einem Nylonfaden. Die Kupferkette wird vom Frauenarzt in die Gebärmutter eingesetzt, die Kupferkette wird in der Muskulatur der Gebärmutterwand verankert. Das abgegebene Kupfer hemmt dabei die Beweglichkeit der Spermien, verringert ihre Lebensdauer und verändert darüber hinaus die Beschaffenheit der Gebärmutterschleimhaut, sodass die Befruchtung der Eizelle und die Einnistung in die Gebärmutter verhindert wird. Der Sitz der Kupferspirale wird vom Frauenarzt nach dem Einsetzen kontrolliert und auch danach sollte eine jährliche Kontrolle erfolgen, um den korrekten Sitz und damit die Zuverlässigkeit der Kupferspirale als Verhütungsmethode zu gewährleisten. 
 Zu den Vorteilen von Kupfer als Verhütungsmethode gehört dabei, dass die Spirale oder die Kette nicht in den Hormonhaushalt eingreift, dass Anwendungsfehler ausgeschlossen werden können und dass die Spirale oder Kette als Langzeitverhütungsmittel drei bis fünf Jahre in der Gebärmutter verbleiben kann. Allerdings kann sich dadurch die Monatsblutung verstärken oder verlängern und auch eine Verstärkung der Regelschmerzen ist möglich – ebenso wie unregelmässige Schmier- und Zwischenblutungen in den ersten Anwendungsmonaten. Neben dem möglicherweise schmerzhaften Einsetzen gehören auch das Risiko des Verrutschens oder Ausstossens sowie das höhere Risiko für Entzündungen der weiblichen Geschlechtsorgane zu den möglichen Nachteilen von Kupferverhütung.   
 Alternative Verhütungsmethoden im Überblick 
 Neben der Kupferspirale und den beliebtesten hormonellen und mechanischen Verhütungsmethoden gehören auch chemische Optionen in Form von Spermiziden als Zäpfchen, Cremes, Gels oder Tabletten zu den gängigsten Verhütungsmethoden. Diese töten Spermien ab oder hindern sie an ihrer Beweglichkeit – allerdings sind sie vergleichsweise unsicher und sollten nur in Kombination mit anderen Verhütungsmethoden verwendet werden. Ähnliches gilt für natürliche Verhütung durch das Beobachten der Körpertemperatur und anderen Körperveränderungen. Eine Sterilisation des Mannes oder der Frau bietet im Gegensatz dazu sicheren Schutz vor Schwangerschaft – allerdings handelt es sich dabei um einen endgültigen und relativ teuren Eingriff. 
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            <title type="text">Neuartige Beschichtung sorgt für Kondom-Revolution</title>
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                  Eine spezielle Latex-Beschichtung soll die Verwendung von Kondomen wieder steigern. So will man vermehrt sexuelle übertragbare Krankheiten und ungewollte Schwangerschaften vorbeugen. Die neuartige Beschichtung wurde von US-Forscher entwickelt und wird in Kontakt mit Körperflüssigkeiten besonders glitschig. Ein weiterer Vorteil ist das sie sich auch bei intensiverem Einsatz nicht abreibt.  
 Entgegen von herkömmlichem Gleitgel hält das flutschige Gefühl praktisch unbegrenzt und kann bei Männern und Frauen, die durch Reibung erzeugten Schmerzen lindern. Gerade für Frauen die regelmässig mit einer wunden Vagina nach dem Sex kämpfen, kann diese Kondom Linderung verschaffen. Nach einem Praxis-Test gaben 73 Prozent der Studienteilnehmer an ein Kondom mit der neuen Beschichtung zu bevorzugen. 
 Mehr Tragekomfort und kein unangenehmes Gefühl 
 Das  Kondome  ungewollte Schwangerschaften und die sexuelle Übertragung von Krankheiten verhindert, weiss in der heutigen Zeit praktisch jeder. Doch meistens scheitert die Verwendung an einer Reduktion des Empfindens oder einem unangenehmen Tragekomfort. Den gerade der Gebrauch von Kondomen ohne Gleitgel, sorgt meistens für mehr Reibung als gewünscht. Diese Argumente haben die Forscher der Boston University aufgegriffen und entwickelten eine Kombination aus 2-Hydroxyethylacrylat, Benzophenon und Polyvinylpyrrolidon.   Diese neuentwickelte Substanz sorgt für eine extrem glatte Oberfläche und ist hydrophil - als wasserliebend. Dadurch wird das Kondom in Kontakt mit Wasser oder Körperflüssigkeiten super glitschig. Aktuell muss das Material noch von der US-Arzneimittelbehörde FDA zugelassen werden und es wird noch einen Moment dauern bis wir die neuen Kondome in unserem Sortiment anbieten können. 
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            <title type="text">Sicherheit, Qualität und Normen bei Kondomen</title>
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                                            Kondom-Experten aus ganz Europa schmiedeten über 4 Jahre eine Sicherheits- und Qualitäts-Norm für Kondome, die allen Europäern gerecht werden soll, und seit April 1996 gilt die EN 600. Wir möchten Ihnen in kurzen Stichpunkten einige Punkte dieser seit Juni 1998 verbindlich gel...
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                <![CDATA[
                  Kondom-Experten aus ganz Europa schmiedeten über 4 Jahre eine Sicherheits- und Qualitäts-Norm für Kondome, die allen Europäern gerecht werden soll, und seit April 1996 gilt die EN 600. Wir möchten Ihnen in kurzen Stichpunkten einige Punkte dieser seit Juni 1998 verbindlich geltenden Euro-Norm auflisten:  
 
 Länge des Kondoms mindestens 170 mm 
 Breite des Kondoms 44 - 56 mm 
 Wandstärke des Kondoms 0,04 - 0,08 mm 
 Dichtheit 
 Fassungsvermögen (Berstvolumen) mindestens 18 Liter 
 einzelne elektronische Prüfung 
 Reissfestigkeit 
 Dehnbarkeit 
 
 Zur Bestimmung des Berstvolumens bzw. -drucks wird eine festgelegte Länge des Kondoms mit Luft aufgeblasen, und es werden das Volumen und der Druck im Moment des Berstens bestimmt. Bei der Bestimmung der Reisskraft bzw. -dehnung wird aus einem Kondom eine Probe herausgeschnitten und bis zum Reissen gedehnt; hier wird Reisskraft und -dehnung gemessen. Alle  Kondome  werden einzeln mit Hochspannung auf Dichtheit geprüft.    Natürlich entsprechen alle Produkte von CondomShop.ch der EN 600 und haben eine Verkaufszulassung.    Neben der EN 600 gibt es noch weitere, strengere Ländernormen, wie zum Beispiel das schweizerische Gütesiegel. Das Gütesiegel für Präservative bezeichnet Präservative aus Naturkautschuk (Latex), die einen hohen Qualitätsstandard einhalten und auch bezüglich Verpackung und Anwendungshinweisen den Bestimmungen der Medizinprodukte-Verordnung (MePV) der Schweizerischen Eidgenossenschaft genügen. Die Prüfung der Präservative erfolgt normalerweise an der EMPA St. Gallen. Fast alle von CondomShop.ch angebotenen Marken erfüllen auch diese Anforderungen.     Wichtig:  In der Schweiz dürfen seit Juni 1998 nur noch Kondome in Verkehr gebracht werden, die entweder ein CE-Zeichen (europäische Hersteller) oder ein MD-Zeichen (schweizerische Hersteller) tragen. 
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