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Über den gesamten Globus verteilt gibt es heutzutage mehrere hundert verschiedene Condomsorten und spätestens seit Anfang der 80er Jahre, mit dem Bekanntwerden der Immunschwächekrankheit AIDS in den USA, ist das Wort Condom in aller Munde. Trotzdem wirft die Herkunft des Begriffs Condom, als ältestes Verhütungsmittel der Welt, immer noch Fragen auf.
Ende des 15. Jahrhunderts, mit der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus, begann die Expansion Europas und eine neue Epoche. Was war geschehen?
Im Jahre 1493 kehrte Kolumbus mit seiner Crew von Westindien nach Barcelona zurück, wo er als grosser Entdecker entsprechend gefeiert wurde. Was er neben Geschichten, Gold und Geschmeide noch aus der Neuen Welt an Bord seiner Schiffe mitführte, sollte sich erst später offenbaren. Bald nach seiner Ankunft war ein unheimliches Gerücht in aller Munde: Eine geheimnisvolle Krankheit sei ausgebrochen, welche vor allem von Seeleuten und Soldaten verbreitet würde. Innerhalb kürzester Zeit breitete sich die Syphilis, auch zynisch als "Geschenk der Neuen Welt" oder "Rache der Eingeborenen" bezeichnet, über ganz Europa und Indien nach China aus. Die Seuche griff um sich und machte vor niemandem Halt.
Einer der Ersten, der sich mit geeigneten Massnahmen zum Schutz vor dieser Krankheit befasste, war der italienische Arzt und Anatom Gabriele Fallopio. Er empfahl 1564 in seinem Werk "De morbe gallico", dass beim Geschlechtsverkehr ein mit Medikamenten und anorganischen Salzen getränktes Leinensäckchen zum Schutz vor Geschlechtskrankheiten getragen werden solle. Ob dieses mit den verschiedenen Flüssigkeiten getränkte Leinensäckchen wirklich vor Infektionen schützte, ist jedoch unklar. Aber diese erstmals entwickelte Penisschutzhülle gab den Startschuss zur Weiterentwicklung der so dringend benötigten Schutzhülle.
Doch nicht nur die Herkunft des Condoms, sondern auch dessen Schreibweise steckt voller Rätsel. Schreibt man Condom oder Kondom ? Woher kommt also dieses Wort?
Zum einen gibt es die Herleitung aus dem Lateinischen Wort condus (Behälter), beziehungsweise dessen Deklination im Akkusativ (condum). Zum anderen soll ein englischer Arzt namens Dr. Condom Namensvetter für das Condom sein.
Dieser stand als Arzt im Dienst des britischen Königs Karl II (1630 - 1685) und soll Schaf-Därme zu Verhütungskappen umfunktioniert haben. Da die Anzahl an Nachfolgern dieses vergnügungssüchtigen Herren ihn langsam in Verlegenheit brachte, ermöglichte der Arzt seinem königlichen Arbeitgeber dessen Vorstellungen nach einem geordneten Familienleben.
Im Laufe der Zeit wurde aus dem flüssigkeitsgetränkten Leinensäckchen für besondere Zwecke und Menschen ein Produkt aus Latex für Jedermann beziehungsweise Jederfrau. So gibt es die Condome als Alternative zu anderen Verhütungsmitteln mittlerweile in verschiedenen Ausführungen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Aromarichtungen, Farben, genoppt, gerillt, mit oder ohne Beschichtung, als Schafsdarm-, Latex- oder Polyurethanprodukt in fast allen Ländern dieser Welt zu kaufen.
Markencondome sind ein zuverlässiger Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. 100-prozentige Sicherheit kann jedoch leider kein Verhütungsmittel garantieren.
Wie es geht, wenn alles steht
Condome sollten vor dem sexuellen Kontakt über den erigierten Penis gestreift werden. Hierzu muss das Condom vorsichtig mit den Fingern aus der Schutzhülle befreit werden. Achten Sie bitte hierbei darauf, das Condom nicht durch spitze Fingernägel oder Schmuck zu beschädigen. Das Reservoir nehmen Sie bitte zwischen Finger und Daumen und platzieren das Condom auf dem steifen Penis, so kann sich kein Luftpolster im Reservoir bilden. Die Vorhaut zu Ihrer eigenen Sicherheit zurückziehen und den Ring mit der anderen Hand ganz abrollen.
Wie es geht, wenn nichts mehr steht
Bevor der Penis erschlafft, das Condom am Ring festhalten und den Penis mit Kondom herausziehen.
Wichtig !
Wer weiß, dass er auf Latex überempfindlich (allergisch) reagiert, muss vor Erzeugnissen aus Naturlatex gewarnt werden.
Das Condom vor Hitze und direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Beachten Sie bitte das Verfallsdatum auf der Condomfolie.
Wenn es besonders feucht sein soll
Herkömmliche Gleitsubstanzen, wie z.B. Fett, Vaseline, Babyöl, Körperlotion, Massage, Butter, Margarine, etc. zerstören das Condom!
Besser :
Bei CondomShop erhältliche fettfreie Gleitmittel auf wasserlöslicher Basis besorgen.
Bitte beachten Sie, dass bei gleichzeitiger äusserlicher Anwendung rezeptpflichtiger oder rezeptfreier Medikamente an Penis oder Vagina ein Arzt oder Apotheker zu konsultieren ist.
Achtung !
Bei Verpackungen mit Scherzartikeln ist darauf zu achten, dass diese nicht chargengeprüft sind und weder zur Verhütung noch zum Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu verwenden sind. Aus diesem Grund sind unseren Scherz- und Fun-Condomen immer zwei geprüfte Gebrauchscondome beigefügt!
Kondom Knigge
Condomkauf ist Vertrauenssache
Nicht überall auf der Welt, wo man ein Condom käuflich erwerben will, sagt man auch Condom dazu.
Der CondomShop Urlaubstip:
Nehmen Sie zum eigenen Schutz aufgrund der qualitativen Unterschiede - auch in Europa - lieber Condome von zu Hause mit!
"Condome" Lexikon
Als Service für den Urlaub bietet CondomShop untenstehendes Condom-Lexikon an. Damit Sie auch im Urlaub wissen, wie man die Sache beim Namen nennt:
| Arabische-Länder | kabur |
| Belgien | capote anglaise preservativ |
| China | bin ving ton, bi yün tau |
| Dänemark | gummidreng, präservativ |
| England | condom, rubber, french letter |
| Frankreich | capote anglaise, preservativ |
| Griechenland | prophylaktika, capota |
| Holland | rubbertje, kapotje, voorbehoesmiddel |
| Israel | emzai-menla, preservativ |
| Italien | palloncino, gomma, preservativo |
| Malta | preservative |
| Norwegen | preservativer |
| Polen | prezerwatywa, kondon |
| Portugal | preservativo |
| Schweden | vard, kondom |
| Spanien | condon, preservativo |
| Thailand | meechai, kondom |
| Tschechien | prezervativy |
| Türkei | kapot, lastik, preservatif |
| Ungarn | vedögummi |
Das Verfallsdatum:
Alles Irdische ist auch vergänglich. Das gilt natürlich genauso für Condome. In aller Regel wird auf der Verpackungsfolie der Condome das Verfallsdatum vom Produzenten angegeben. Die Hersteller sind sogar von der Gesetzesgebung dazu verpflichtet. Das Condom sollte in gar keinem Fall nach Ablauf dieser Frist benutzt werden.
Merke: Bei richtiger Lagerung, also das Condom möglichst nicht in der Sonne oder an sehr heissen Orten aufbewahren, können die Condome bis zu dem angegebenen Datum benutzt werden.
Die Beschichtung:
Bei der Beschichtung der Condome teilen sich die Geister. Der Eine/ die Eine bevorzugt trockene, dem Anderen/ der Anderen sind feuchte Condome lieber. Eine eindeutige allgemein gültige Antwort dafür kann es nicht geben, diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten.
Merke: Feuchte Condome erleichtern das Eindringen des Gliedes in die Scheide durch ihre Gleitfähigkeit.
Abrutschen:
Wer abrutscht, darf nochmals...., doch es kann fatale Folgen für beide Seiten haben, wenn das Condom samt dem Ejakulat in der Scheide der Frau verschwindet.
Merke: Das Condom immer vollständig über das steife Glied streifen. Nach dem Samenerguss und vor dem Erschlaffen das Glied aus der Scheide ziehen und dabei das Condom festhalten.
Der CondomShop Urlaubstip:
Um Sprach-, Beschaffungs- und vor allem Qualitätsproblemen zu entgehen, decken Sie sich vor Ihrem Urlaub mit einem "Reisevorrat" an Condomen ein.
Wenn sie aber trotzdem „Nachschub“ brauchen:
Schauen Sie mal bei „Condome International“
Am Anfang steht der Latexbaum
“CONDOMI“ Condome (viele andere Marken auch) werden aus Naturkautschuk-Latex hergestellt. Dieser wird mit Stabilisatoren und fein dispergierten Vulkanisationszusätzen homogenisiert, um anschliessend in speziellen Reifebehältern eine gewisse Zeit zu reifen. Erst wenn die Grundsubstanz nach der Reifung festgelegte Qualitätsmerkmale erreicht, wird sie in die Tauchbecken der Produktionsanlagen geleitet. Hier beginnt dann der eigentliche Produktionsprozess.
Zahlreiche Glasformen, die an einer Endloskette befestigt sind, werden nacheinander durch zwei Tauchbecken geführt. Die Glasformen nehmen dabei einen dünnen Latexfilm auf. Dessen Stärke ist abhängig von der eingestellten Viskosität der Tauchmischung und der Kettengeschwindigkeit. Mittels rotierender Bürsten wird an den getrockneten Roh-Condomen ein Rand geformt. Dann durchlaufen die Condome die Vulkanisationszone, in welcher der Tauchfilm durch die Vernetzung der Kautschukmoleküle seine Festigkeit erhält. Vor dem Abstreifen durch parallel angeordnete Bürsten werden die Condome zur Lockerung von der Glasform in ein heisses Seifenwasserbad gegeben. Danach werden die Condome mit hautfreundlichem Puder nachbehandelt. Dies erfolgt in speziellen Condomwaschmaschinen. Zum Schluss werden die Condome getrocknet, wo sich der verbliebene Puderfilm gleichmäßig verteilt.
Nach diesem aufwendigen und komplizierten Herstellungsprozess und der Entnahme von Stichproben nach AQL, darf sich das Condom zunächst einmal zwei Wochen ausruhen.
Im Anschluss werden die Condome einzeln elektronisch geprüft. Spezielle Folierungsmaschinen versiegeln dann die getesteten Condome einzeln in hygienischen Folien. Während dieses Produktionsabschnitts wird dem Condom eine Gleitbeschichtung aufgetragen.
Bevor es jetzt weiter geht, werden wieder Proben ins Labor geschickt, um stichprobenartig die Produktqualität zu überprüfen. Dabei werden die Proben nochmals auf Berstdruck, Berstvolumen, Wandstärke und Reissfestigkeit geprüft. Ein Teil der Proben wird auch einer künstlichen Alterung unterzogen. Das Condom ist danach in einem Zustand wie ein 5 Jahre altes Produkt. Wenn diese Condome dann auch noch die festgelegten Ergebnisse schaffen, so gibt der Leiter des Qualitätsmanagementsystems die sogenannte Charge frei zum verpacken.
Nun warten die Condome auf die letzte Station der Produktion. Auf unseren Verpackungsmaschinen werden die Condome mit Gebrauchsanweisungen in Schachteln gefüllt. Nach erneuter Überprüfung durch die Qualitätssicherung kommen die Condome ins Versandlager, wo sie auf Ihre Kunden warten. Durch angepasste Produktionssteuerung wird die Verweildauer am Lager sehr kurz gehalten. Dadurch erhalten Sie Condome, die noch lange Zeit gebrauchsfähig sind.
Condom-Experten aus ganz Europa schmiedeten über 4 Jahre eine Norm für Condome, die allen Europäern gerecht werden soll, und seit April 96 gilt die EN 600
Wir möchten Ihnen in kurzen Stichpunkten einige Punkte dieser seit Juni 98 verbindlich geltenden Euro-Norm auflisten:
Zur Bestimmung des Berstvolumens bzw. -drucks wird eine festgelegte Länge des Condoms mit Luft aufgeblasen, und es werden das Volumen und der Druck im Moment des Berstens bestimmt.
Bei der Bestimmung der Reisskraft bzw. -dehnung wird aus einem Condom eine Probe herausgeschnitten und bis zum Reissen gedehnt; hier wird Reisskraft und -dehnung gemessen.
Alle Condome werden einzeln mit Hochspannung auf Dichtheit geprüft.
Natürlich entsprechen alle Produkte des CondomShop der EN 600 und haben eine Verkaufszulassung.
Neben der EN 600 gibt es noch weitere, strengere Ländernormen, wie zum Beispiel das schweizerische Gütesiegel. Das Gütesiegel für Präservative bezeichnet Präservative aus Naturkautschuk (Latex), die einen hohen Qualitätsstandard einhalten und auch bezüglich Verpackung und Anwendungshinweisen den Bestimmungen der Medizinprodukte-Verordnung (MePV) der Schweizerischen Eidgenossenschaft genügen. Die Prüfung der Präservative erfolgt normalerweise an der EMPA St. Gallen. Fast alle im CondomShop angebotenen Marken erfüllen auch diese Anforderungen.
Wichtig: In der Schweiz dürfen seit Juni 1998 nur noch Condome in Verkehr gebracht werden, die entweder ein CE-Zeichen (europäische Hersteller) oder ein MD-Zeichen (schweizerische Hersteller) tragen.
Ausführliche Information und Beratung finden Sie auf der Homepage der AIDS - Hilfe Schweiz
Die Aids-Hilfe Schweiz (AHS) ist der Dachverband der 21 kantonalen und regionalen Aids-Hilfen sowie weiterer 31 im HIV/Aids-Bereich tätigen oder engagierten Organisationen. Die AHS ist seit 1985 aktiv.
Ziele der Aids-Hilfe Schweiz sind...
Die AHS realisiert - zum Teil im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit - verschiedene Präventionsprojekte, besonders für Bevölkerungsgruppen mit erhöhtem Risiko.
weitere Informationen direkt bei www.aids.ch